Sportlichkeit und Eleganz dank fester Dächer und zwei Türen

Coupés und England – diese Kombination hat Tradition. Viele Fans denken natürlich sofort an die britische Coupé-Ikone MGB GT aus den Sechzigern. In dieser Design-Tradition hat Rover nun zwei neue Studien vorgestellt: den MG GT – eine geschlossene Version des TF – und ein Coupé vom Rover 75.

Kleiner Sportwagen
Beim MG GT wurde das bisherige Faltdach des TF durch eine feste Dachkonstruktion ausgetauscht. Entsprechend dürfte die Karosserie steifer, leichter und damit noch sportlicher zu fahren sein. Für mehr Sportlichkeit sorgt auch der neue Antrieb: Ein 2,5-Liter-V6-Motor leistet immerhin 200 PS und soll das kleine Coupé in etwa sechs Sekunden auf 100 km/h katapultieren. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt etwas über 230 km/h.

Besser im Wind
Insgesamt wurde die Silhouette der geschlossenen Karosserie schnittiger als der offene TF. Das Coupé-Design sorgt für eine Minderung des cw-Werts um 0,04 auf 0,31 gegenüber dem Cabrio. Der geringere Luftwiderstand ist unter anderem dem kleinen Heckspoiler und der großen Frontschürze zu verdanken. Ein elegantes Detail sind die in die Rückspiegel integrierten Blinker. Das Sportcoupé rollt auf 17-Zoll-Alufelgen im Fünfspeichendesign der Firma OZ. Ob der MG GT jemals gebaut wird, ist – im Wortsinn – noch offen.

Der Schönling: Rover 75
Über technische Details zum 75 gibt es von Rover keine Angaben. Das ist auch nicht nötig: Seine erhabene Eleganz sagt einfach mehr als Worte und schnöde Daten. Der überragend schöne, zweitürige 75 soll laut Pressetext von der postmodernen Brutalität ablenken. Dazu verhelfen ihm unter anderem Chromleisten, rahmenlose Türen und eine weit nach hinten gezogene C-Säule. Innen soll viel Holz und Leder für eine gediegene Atmosphäre sorgen.
(mh)

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