Flexibel nutzbarer Innenraum und rückwärtig angeschlagene hintere Türen

Qashqai heißt die Studie, die Nissan auf dem Genfer Automobil-Salon, der vom 4. bis 14. März 2004 stattfindet, vorstellt. Der Name wird käschkäj ausgesprochen. Das kompakte Auto soll das Raumangebot eines Vans, die Robustheit eines Allrad-Fahrzeugs und den Komfort einer Limousine besitzen.

Keine B-Säulen
Ein besonderes Sitzsystem soll dafür sorgen, dass der Qashqai einfach mit Fahrrädern oder anderem Sportgerät und natürlich auch mit dem wöchentlichen Einkauf zu beladen ist. Die hinteren Türen sind an der C-Säule angeschlagen. Damit konnte die B-Säule wegfallen, was den Zustieg für Passagiere auf den Rücksitzen erleichtert. Außerdem eröffnen sich dadurch zusätzliche Beladungsmöglichkeiten.

Mächtige 20-Zoll-Räder
Das Äußere spiegelt das neue Markendesign wider, das sich bereits in den Modellen Micra, 350Z und Primera findet. Die mächtigen 20-Zoll-Räder und die betonten Radhäuser geben dem Fahrzeug die entschlossene Haltung eines großen Allradlers, gemildert durch feine Designtupfer, die den Qashqai weicher und weniger aggressiv aussehen lassen. Ein elektronisch geregeltes Allradsystem soll für Fortkommen in fast jedem Gelände und unter widrigsten Wetterbedingungen sorgen.

Individuelle Nischen besetzen
Im Qashqai spiegelt sich deutlich der zunehmende Trend zur Individualisierung der Segmente wider, erklärt Nissan. Die Entwicklung des Qashqai und weiteren, geplanten Fahrzeugen versetzt Nissan in die Lage, frühzeitig neue Nischen zu identifizieren und zu besetzen.

Auch Renn-Pick-up zu sehen
Zusätzlich zum Qashqai zeigt Nissan in Genf einen der Renn-Pick-ups, mit denen Colin McRae, Ari Vatanen und Giniel de Villier im Januar vier Etappen bei der Rallye Dakar gewonnen haben. Darüber hinaus sind auf dem Nissan Stand die aktuellen Modelle 350Z, Micra, X-Trail, Primera sowie der Pick-up zu sehen.
(sl)

Bildergalerie: Nissan Qashqai