Möglicher Seicento-Nachfolger in Genf

Anlässlich des Genfer Autosalons, der vom 4. bis 14. März 2004 stattfindet, stellt Fiat die Studie Trepiùno vor. Das Auto ist eine Rückkehr in die Zukunft: Sie erinnert vom Design her stark an den Fiat 500, den Volkswagen Italiens. Der Trepiùno lässt aber auch an rundliche Kleinwagen wie Ford Ka, Nissan Micra oder Citroën C3 denken.

So groß wie der Seicento
Bei einer Gesamtlänge von nur 3,30 Metern hat der Kleine etwa die Abmessungen des ausgelaufenen Seicento. Trotz Anspielungen auf historische Fiat-Modelle kommt auch die moderne Technik nicht zu kurz. So arbeiten die Heckleuchten mit Flüssigkristalltechnik. Das Klappverdeck alter Fiat-Modelle feiert als "Sky-Dome" ein Comeback. Als Fortsetzung der Windschutzscheibe sorgt es für Licht im Inneren.

Schlichtes Interieur
Im Innenraum haben die Designer auf Schlichtheit gesetzt. Die Vordersitze sind ungewöhnlich dünn. Sie bestehen aus weichem Polyurethan, das auf einer Schicht aus härterem Polyurethan liegt.

3+1-Sitzer
Im Fond lässt sich die geteilte Rücklehne wie üblich nach vorn klappen. Dazu aber können die Lehnen nach oben bewegt werden, um den Kofferraum vor neugierigen Blicken zu schützen. Neben der bei Kleinstwagen üblichen Funktion als 2+2-Sitzer kann der Trepiùno auch als 3+1-Sitzer verwendet werden. Dazu wird das Armaturenbrett auf der Beifahrerseite zusammengeschoben, sodass der Beifahrersitz weiter nach vorne bewegt werden kann. Dahinter finden dann auch große Personen Platz, so Fiat. Hinter dem Fahrer bleibt allerdings nur ein Notsitz.

Moderne Armaturen
Das Armaturenbrett hat die Form einer Walze. Im oberen Bereich befinden sich zwei Staufächer, in denen die Insassen Kleinigkeiten unterbringen können. Die Knöpfe in der Mittelkonsole brauchen nur leicht mit dem Finger berührt zu werden. Ein Lichtsignal zeigt dann an, dass das System die Anweisung verstanden hat. Mit denselben Knöpfen wird ein LCD-Display in der Mittelkonsole gesteuert.

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