Geländewagen wird in drei Motorisierungen angeboten

Der neue Geländewagen ,Landwind" aus China wäre eine frische Brise für den deutschen Automarkt gewesen, wenn der Neuling nicht durch einen Crashtest des ADAC in die Negativ-Schlagzeilen geraten wäre. Beim Frontal-Aufprall mit 64 km/h brach die Fahrgastzelle zusammen, sodass der Fahrer keine Überlebenschance gehabt hätte. Der ADAC sprach vom schlechtesten Testergebnis der letzten zwanzig Jahre.

Grundpreis: 14.995 Euro
Was bietet der Landwind? Gerade mal 15.000 Euro kostet das Opel-Frontera-Double mit einer getriebenen Achse in der Grundausstattung. Vorangebracht wird der Einsteiger von einem 115 PS starken Zweiliter-Benziner von Mitsubishi. An Bord sind für diesen Preis der Fahrer-Airbag, die Klimaautomatik, die Servolenkung, die Lederausstattung, die Nebelscheinwerfer und eine elektronische Einparkhilfe.

Diesel von Isuzu
Ebenfalls von Mitsubishi stammt ein 2,4-Liter-Benziner mit 125 PS. Für 17.500 Euro ist die 2WD-Variante, für 18.750 Euro die 4WD-Version zu haben. Aus dem Diesel-Regal von Isuzu kann ein 92 PS starker 2,8-Liter-Turbodiesel gewählt werden. Der 2WD kostet 18.950 Euro, der 4WD ist für 19.995 Euro zu haben. Die Motoren werden jeweils mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt.

Made in China
Hergestellt wird der Landwind im chinesischen Nanjang von der Jiangling Motors Co. Group (JMCG). Das Unternehmen wurde 1968 gegründet und zählt heute nach eigenen Angaben zu den wichtigsten Herstellern leichter Nutzfahrzeuge in China. Wann der Landwind über deutsche Äcker bläst, steht noch nicht genau fest. Der Importeur wartet derzeit auf die EU-Betriebserlaubnis.
(hd)

Landwind aus China