150 PS starker Fiesta ST, überarbeiteter Maverick und neue Motoren

Auf dem Genfer Automobilsalon, der am 4. März 2004 seine Tore öffnet, kommt Ford mit einem kleinen Starken im Gepäck: dem Fiesta ST. Er lässt den Geist des legendären XR2 von 1981 wieder aufleben. Der Fiesta ST wird als erstes Fahrzeug der Ford ,Sports Technologies" ein ST-Logo ohne eine Nummer tragen.

Starker Auftritt
Schon von außen sieht man dem ST seinen starken Charakter an. Er trägt eine Frontmaske mit offenem Grill und hat heruntergezogene Stoßfänger. Sportlich wirken auch die geringe Bodenfreiheit und die integrierten Seitenschweller. Zu den Designelementen gehören neue Stoßfänger vorne und hinten, neue Schalter und Hebel sowie Türgriffe und Außenspiegel in Wagenfarbe. Große 17-Zoll-Räder mit elf Speichen und Niederquerschnittreifen ergänzen den dynamischen Auftritt.

Schwarze Leder-Sportsitze
Der Innenraum wurde im ST-Stil gestaltet. Es gibt Sportsitze vorn in schwarzem Leder mit dem roten ST-Streifen und dem ST-Logo. Das Lederlenkrad mit seiner glänzenden Lenkradspeiche und die Metallpedalerie sind weitere sportliche Attribute.

150 PS aus zwei Litern Hubraum
Beflügelt wird der flinke Fiesta von einem 150 PS starken Zweiliter-Triebwerk. Genaue Messwerte hat Ford noch nicht bekannt gegeben. Der Sprint auf Tempo hundert soll in etwa 8,5 Sekunden erfolgen, die Höchstgeschwindigkeit wird über der 200-km/h-Grenze liegen. Das Fahrwerk wurde speziell auf die hohe Leistung abgestimmt. Der dreitürige Flitzer soll zum Ende des Jahres 2004 auf den Markt kommen.

Neuer Motor für den C-Max
Mit dem 145 PS starken Zweiliter-Duratec-Motor steht ein stärkerer Benziner für den Focus C-Max bereit. Das aus dem Mondeo bekannte Aggregat liefert bei 4.500 Umdrehungen ein maximales Drehmoment von 185 Newtonmetern. Mit dieser Maschine beschleunigt der Focus C-Max in 9,8 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 203 km/h. Sein Kraftstoffverbrauch liegt laut Hersteller bei durchschnittlich 7,3 Litern.

Neue Dieselmotoren
Neue Topmotorisierung im Mondeo wird der 2,2-Liter-Duratorq-TDCi-Motor mit variabler Turbolader-Geometrie. Das maximale Drehmoment des starken Motors liegt bei 360 Newtonmetern.

Starker Motor für den Transit
In Kürze ist auch ein neuer 137-PS-TDCi-Motor für den Ford Transit verfügbar. Der neue Motor mit Hochdruck-Common-Rail-Einspritzung ist die Topmotorisierung unter den Nutzfahrzeug-Dieselmotoren und wird in Verbindung mit einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe angeboten.

Jetzt auch Partikelfilter
Den optionalen Diesel-Partikelfilter (DPF) will Ford für den C-Max mit 1,6-Liter-Motor und den Zweiliter-136-PS-TDCi ab dem zweiten Quartal 2004 anbieten. Das neue DPF-System verringert die Partikel-Emissionen um mehr als 98 Prozent. Der DPF wurde in Zusammenarbeit mit PSA Peugeot Citroën entwickelt.

1,6-Liter-Duratec-Ti-VCT
Die Duratec-Benziner-Familie wächst um den 1,6-Liter-Duratec-Ti-VCT. Der neue Motor soll noch 2004 eingeführt werden. Die Besonderheit dieses Motors liegt in der doppelt variablen Nockenwellenverstellung. Das System arbeitet sowohl auf der Einlass- als auch auf der Auslassseite. Dadurch steigen Motorleistung und Drehmoment bei gleichzeitig geringerem Kraftstoffverbrauch. Die Maschine soll etwa 115 PS haben und bei 4.200 Touren ein Drehmoment von 155 Newtonmetern auf die Kurbelwelle schicken.

Maverick überarbeitet
Von außen ist der Maverick 2004 an neuen Klarglas-Scheinwerfern, einem neuen Frontgrill-Design sowie neuen Stoßfänger vorne und hinten zu erkennen. Zudem gibt es drei neue Farben für den Offroader. Der Geländewagen ist nun mit dem Sicherheitssystem IPS (Intelligent Protection System) und Fords Seitenaufprall-Schutzsystem mit Kopf/Schulter-Airbags ausgestattet.

2,3-Liter-Motor erfüllt Euro 4
Der 2,3-Liter-Duratec-Motor erfüllt die Euro 4-Abgasnorm. Außerdem wird der Maverick mit einem 203 PS starken 3,0-Liter-V6-24V-Duratec-Motor angeboten, der seine Kraft über eine Vierstufen-Automatik an die Räder abgibt.

Das neue "Intelligent 4WD-System" ist das Herzstück des Maverick: Das elektronisch gesteuerte System erfasst permanent die Fahrbefehle und schaltet bei Bedarf per elektrohydraulischer Kupplung die hinteren Räder automatisch zu. Verbessert wurde auch das Interieur: Die Mittelkonsole ist jetzt durchgängig.
(hd)

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