Studie mit auffälligen Schiebetüren zeigt umweltfreundliche Modifikation von Mazdas Wankelantrieb

Die Möglichkeiten des Wankelmotors stehen im Mittelpunkt des Mazda-Stands auf der Tokyo Motor Show vom 19. Oktober bis 6. November 2005. In den Messehallen der japanischen Hauptstadt zeigt das Unternehmen unter anderem das Konzeptfahrzeug Senku, einen Sportwagen mit Wankelmotor und Platz für vier Erwachsene. Der Name Senku gibt nicht etwa die japanische Aussprache des englischen ,Thank you" wieder, sondern bedeutet in der fernöstlichen Sprache ,Pionier". Dies soll die Vorreiterrolle des Fahrzeugs unterstreichen.

Fast dreieckige Schiebetüren
Das kantig wirkende Coupé hat einen langen Radstand mit minimalen Überhängen. Die großen Räder lassen das Auto besonders niedrig erscheinen. Die Karosserie ist sehr glatt; optischen Zierrat haben die Designer hier nicht verschwendet. Zum Hingucker wird die Studie, wenn sich die Türen öffnen, denn sie hat elektrische Schiebetüren. Geöffnet ragen die fast dreieckigen Türen weit nach hinten über das Auto hinaus – nicht unbedingt praktisch in engen Parklücken. Doch passen die Türen zur Form der Karosserie. Im Innenraum findet sich hochwertiges Leder. Außerdem soll vor allem für Fahrer und Beifahrer viel Platz vorgesehen sein.

Weltneuheit Wankelhybrid
Wie das Serienmodell Mazda RX-8 wird die Studie von einem Wankelmotor angetrieben. Dieser sitzt beim Senku als Mittelmotor zwischen den Achsen. Anders als der RX-8 besitzt der Senku eine Benzindirekteinspritzung. Und er hat zusätzlich einen Elektroantrieb an Bord, was das Auto zu einem Hybridfahrzeug macht. Mazda verspricht hohe Leistung und niedrigen Verbrauch. Durch die Platzierung wird eine ideale Gewichtsverteilung von jeweils 50 Prozent auf der Vorder- und auf der Hinterachse und ein niedriger Fahrzeugschwerpunkt erreicht, so der Hersteller.

Bildergalerie: Erster Wankelhybrid