Der Vorstand hat abgenickt, was die Auszubildenden auf die Beine gestellt haben

Die Studie Golf speed hat bereits auf einigen Messen für Aufsehen gesorgt. Entworfen von jungen Auszubildenden aus dem Hause Volkswagen, verlässt der veredelte Golf jetzt als Kleinstserie die Fertigungshallen. Je 100 Golf yellow speed beziehungsweise Golf orange speed sind vom Vorstand in Auftrag gegeben worden.

Hauptsache bunt
Die Freude an knalligen Farben spielte anscheinend bei der Gestaltung der beiden ,Spezial-Gölfe" eine besondere Rolle. Exklusive Farbtöne der Konzerntochter Lamborghini stellen sicher, dass Golf yellow speed und Golf orange speed schon von weitem als besondere Mitglieder der Golf-Familie auffallen. Vier von Hand aufgetragene Farbschichten sorgen für eine facettenreiche Brillanz, die ganz besonders im Sonnenlicht und aus verschiedenen Blickwinkeln zur Geltung kommt, soVolkswagen.

Ein bisschen R32
Wie der neue Golf R32 besitzt auch der Golf speed eine Abgasanlage mit mittig angeordnetem Doppelendrohr. An der Front fallen vor allem der glänzende Chromgrill und die ebenfalls verchromten Außenspiegel auf. Der dynamische Gesamteindruck wird weiterhin durch den Heckspoiler und die verbreiterten Seitenschweller in Wagenfarbe sowie markante 18-Zoll-Leichtmetallräder unterstrichen. Die Seitenscheiben hinten und die Heckscheibe sind abgedunkelt. Letztere ist zusätzlich gecleant, aus optischen Gründen wurde also auf einen Heckwischer mit Waschdüse verzichtet. Die Rückleuchten sind wie beim R32 dunkler als in der Serie, sie setzen sich in Kirschrot vom jeweiligen Lackton ab.

Und nun noch ein Schuss GTI
Im Interieur findet sich eine modifizierte Sport-Sitzanlage wie im GTI, hier aber mit Bezügen aus Leder und Alcantara. Die Lederausstattung ist mit farblich passenden Ziernähten versehen, was eine noch exklusivere Anmutung garantiert. Ebenfalls aus dem GTI stammt das Sportlenkrad in Leder. Neben den Ziernähten ist die Lenkradspange ein besonderer Blickfang. In der jeweiligen Außenfarbe sind hier der Name – yellow speed oder orange speed – sowie die Produktionsnummer eingraviert. Der schwarze Dachhimmel sowie Aluminiumapplikationen im Kombiinstrument, an der Fußstütze sowie der Pedalerie runden den sportlichen Eindruck des Interieurs ab.

Zwei Motorisierungen zur Wahl
Auf der technischen Seite sind des Weiteren ein Sportfahrwerk mit einer Tieferlegung um 15 Millimeter, Nebelscheinwerfer sowie beheizbare Vordersitze serienmäßig. Als Motorisierungen sind für den Golf speed das 2.0-FSI-Aggregat mit 150 PS oder der 2.0 TDI mit 140 PS und 6-Gang-Schaltgetriebe erhältlich. Für den Turbodiesel-Direkteinspritzer kann optional das sportliche Doppelkupplungsgetriebe DSG bestellt werden.

Besuch im Kreissaal
Eine Besonderheit bietet Volkswagen für Selbstabholer an. Sie können sich zeigen lassen, wie der Golf speed in Handfertigung entsteht. Die Kunden bekommen im Werk die Lenkradspange und ein Zertifikat mit der entsprechenden Nummer zwischen 1 und 100 ausgehändigt. Die gravierte Spange wird dann bei der Auslieferung in der Autostadt eingebaut, so erhält jeder Golf speed im Beisein des Besitzers seinen individuellen Ausweis.

200 Speed machen sechs Millionen
Die Preise für die exklusive Kleinserie beginnen bei 30.875 Euro für den Golf speed 2.0 FSI, gehen über 32.475 Euro für den 2.0 TDI und enden mit 33.850 Euro für die Diesel-DSG-Kombination.
(jk)

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