Tolle Tokyo-Studie macht Lust auf sportlichen 2+2 von Nissan

Tokio, 10. Oktober 1005 - Nissan wird sich auf der 39. Tokyo Motor Show (vom 19. Oktober bis 6. November 2005) mit einem dicken Paket an Neuheiten präsentieren. Einen überaus sehenswerten Ausblick auf ein mögliches Serien-Coupé gibt dabei das Konzeptfahrzeug Foria. Das zugleich elegant und kraftvoll wirkende 2+2-Coupé verbindet Anmut und Sportlichkeit in beeindruckender Weise.

Fesches Heck
Auffällig am 4,35 Meter langen Coupé sind die relativ kurzen Radüberhänge, die lang gezogene Motorhaube und die kompakte Fahrgastkabine. Während die A-Säulen des Foria recht schmal sind, fallen die hinteren C-Säulen besonders breit aus. Ein Blickfang der Nissan-Studie ist das wohlgeformte Hinterteil mit seinen horizontal verlaufenden, schmalen Heckleuchten und den beiden in die Heckschürze integrierten Auspuffendrohren.

Verkappter Viertürer
Obwohl der Foria wie ein Zweitürer anmutet, handelt es sich tatsächlich um einen Viertürer. Der Clou: Die schmalen Fondtüren haben keine Außengriffe und lassen sich erst nach dem Öffnen der Vordertüre nach hinten aufklappen. Dabei hat man auf störende B-Säulen verzichtet und so bietet der Foria einen besonders großzügigen Einstieg in den Fond. Dort dürften die Passagiere auf den zwei Einzelsitzen noch halbwegs bequem reisen. Mit deutlich mehr Platz und zudem sportlich sitzt man dafür vorne.

Sattelleder und Metall
Als Grundfarbe des Innenraums hat man sich beim Foria für ein helles Grau entschieden. Im Kontrast hierzu stehen diverse Metallapplikationen und das dunkelbraune Sattelleder in der Mittelkonsole, am Armaturenbrett und in den Türen. Das ebenfalls mit dunkelbraunem Leder bezogene Sportlenkrad ist unten abgeflacht. Die Sportsitze wurden mit elfenbeinfarbenem Leder bezogen. In der Mittelkonsole fällt die zentrale Bedieneinheit aus massivem Aluminium mit diversen Knöpfen und mit einem großen, zentralen Multifunktionsschalter ins Auge. Darüber befindet sich im Armaturenbrett ein flacher und breiter Bildschirm für das Navigationssystem. Hinterm Lenkrad blickt der Fahrer auf ein kompaktes Cockpit mit einem runden Tacho und einer darüber im leichten Bogen verlaufenden Drehzahlanzeige.

Mit starkem V6 denkbar
Über Motorisierung und Fahrleistungen des Foria gibt es von Nissan noch keine Angaben. Der japanische Hersteller würde im Falle einer Serienproduktion nach eigener Aussage mittelstarke Motoren in das Sportcoupé verpflanzen. Schaut man auf die aktuelle Nissan-Motorenpalette, würden sich hier der 2,5-Liter-Benziner aus dem X-Trail mit 165 PS oder der 3,5-Liter-V6-Motor aus dem 350 Z anbieten. Mit den 280 PS des Sechszylinders könnte der Foria in unter sechs Sekunden auf Tempo 100 sprinten. Die Kombination aus Frontmotor mit Heckantrieb und eine mitlenkende hintere Achse dürften ein besonders agiles Fahrverhalten garantieren. Den Antrieb würde Nissan mit einer Sechsgang-Automatik kombinieren, bei der man über Schaltwippen hinterm Lenkrad auch manuell die Gangstufen wechseln kann.
(mh)

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