Mini zeigt weitere Neu-Interpretation des Traveller auf der Tokyo Motor Show

Auf der Automesse IAA hat Mini im September 2005 mit einer Kombi-Studie für Aufsehen gesorgt. Auf der 39. Tokyo Motor Show (vom 19. Oktober bis 6. November 2005) präsentiert der Hersteller nun mit dem Concept Tokyo eine weitere Evolutionsstufe des Ladeabteil-Mini.

Sportlicher Auftritt
Die ist straff und glattflächig gezeichnet, gleichzeitig wurden Radkästen, Schulterlinie und Powerdome markant ausgearbeitet, der Lufteinlass auf der Motorhaube und der Doppelauspuff als Cooper-S-Merkmale unterstreichen den sportlichen Auftritt. Durch den Entfall der B-Säule vermittelt die Tokio-Studie einen Coupé-artigen Eindruck.

Parallelogramm-Türen
Um das Einsteigen und Beladen so einfach wie möglich zu gestalten, kommen an allen vier Türen Aufhängungen mit Parallelogramm-Kinematik zum Einsatz. Die Türen schwenken in einer einzigen Bewegung gleichzeitig zur Seite und nach vorne und bieten so einen guten Zugang nach innen. Die hinteren seitlichen Schiebefenster werden elektrisch geöffnet, dabei wird der vordere Teil parallel unter den hinteren Teil geschoben. Durch den langen Radstand und das Easy-Entry-System mit drehbaren Fahrer-/ Beifahrersitzen sind die beiden Rücksitze gut zu erreichen. Die Fenster in den beiden Hecktüren lassen sich elektrisch versenken.

Tisch und Stühle auf dem Dach
Sogar auf dem Dach bietet die Studie neue Möglichkeiten, um unterwegs auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein: Auf dem Cargodach sind ein Tisch und zwei Stühle untergebracht. Der entsprechende Teil des Daches lässt sich von außen vor die Heckfenster herunterziehen.

Cargobox im Laderaum
Der Laderaum verfügt über eine in den Boden eingelassene, flexible Cargobox mit verschiedenen Funktionen. Ihr Deckel lässt sich nach außen ausziehen und fährt somit dem Benutzer als Einladehilfe entgegen. Zudem lässt sich die durchsichtige Abdeckung auf der Cargobox auch nach oben schwenken und dient dann als Trennwand zwischen Passagier- und Laderaum.

Sports Utility Box als Wechsel-Staufach
Die Sports Utility Box ist ein multifunktionales Wechsel-Staufach, das bei geöffnetem hinteren Seitenfenster in die entstandene Öffnung eingehängt wird. Die Box wird von außen mit ihrem tieferen Teil in die Seitenfenster-Öffnung eingehängt. Klappen ermöglichen das Be- und Entladen von außen und vom Fahrgastraum aus sowie das Durchreichen von Gegenständen.

,Floating Elements" prägen Interieur-Design
Das ,Floating-Elements-Concept" überrascht beim Einsteigen durch den komplett frei liegenden Fußboden. Nur das zentrale Inselelement der Mittelkonsole bedeckt den Fußraum, an ihm sind auch die scheinbar schwebenden Sitze aufgehängt. Auch das Armaturenbrett mit dem drehbaren ,Center Speedo", das ebenfalls frei zu schweben scheint, unterstützt diesen Eindruck. Die Rücksitzlehnen werden einzeln umgeklappt und bilden dann eine ebene Fläche mit dem Stauraumboden.

Metallic-Lack und Neopren-Kontur
Der Wagen präsentiert sich im Licht in strahlendem Silber, jene Stellen, die das Licht aus dem Blickwinkel des Betrachters nicht direkt trifft, erscheinen in einem dezenten Grauton. Für das charakteristische schwarze Seitenband entlang der Schweller und Radausschnitte wird weich nachgebendes Neopren verwendet.

Leder, Messing-Optik und Aluminium
Weißes Leder harmoniert innen mit grünen Oberflächen und Messing-Akzenten. Insgesamt wird Leder mit verschiedenen Oberflächenstrukturen eingesetzt und durch kühl wirkende, metallische Oberflächen ergänzt. So ziert ein aluminiumbeschichtetes Glasfaser-Geflecht die Verkleidungen der Türinnenseiten, Carbonfaser-Optik akzentuiert den Fußraum, kombiniert mit Teppichmaterial aus Nylon.

45 Jahre Mini Traveller
Premiere hatte der viersitzige Mini mit erweitertem Stauraum im September 1960 als Austin Seven Countryman beziehungsweise als Morris Mini Traveller. Über 400.000 Kombis wurden bis 1982 verkauft, darunter ab 1969 auch eine Variante des Mini Clubman.
(hd)

Mini Kombi in Tokio