GT-R Proto zeigt Ausblick auf die Serienversion von 2007

Nissan schreibt die GT-R-Saga fort. Das Unternehmen zeigt auf der Tokyo Motor Show eine Studie des kommenden Super-Sportwagens. Das zweitürige Coupé bietet einen bereits sehr konkreten Ausblick auf die Serienversion der Legende. Den ersten komplett neuen GT-R seit 1999 wird Nissan ab 2007 erstmals auch in einer links gelenkten Version anbieten. Diese soll weltweit gegen Supersportwagen-Asse wie den Lamborghini Gallardo antreten.

Jedes Detail hat eine Funktion
Für seine Fans stand der allradgetriebene Nissan Skyline GT-R für ultimative Leistungsentfaltung und gutes Handling. Auch die Außenhaut des GT-R Proto atmet aus jeder Pore pure Sportlichkeit. Nichts an der Studie ist Dekor, vielmehr hat alles eine Funktion. Der riesige, zentrale Lufteinlass im Bug schafft eine optische Verbindung zum Ideen-Träger Skyline ,R34" von 1999 sowie zur Konzeptstudie GT-R Concept von 2001.

Motordaten noch nicht bekannt gegeben
Zugleich lässt der Schlund erahnen, dass ein mächtiges Triebwerk unter der Haube schlummern könnte. Denn konkrete Motordaten will Nissan nicht verraten. Möglich ist, dass die Maschine zwischen 400 und 500 PS leistet.

Gestylt im Windkanal
Die Form der vorderen Kotflügel ist ebenso ein Resultat intensiver Windkanaltests wie die seitlichen Entlüftungsschlitze im vorderen Türbereich. Auch der charakteristische Knick in der C-Säule bietet aerodynamische Vorteile. Die Modellierung der Seitenlinie und der mächtigen hinteren Radhäuser unterstreicht dagegen die Kraft und die dynamische Spannung des Supersportwagens.

Vier runde Rückleuchten
Am Heck respektierten die Designer die Tradition der 1969 mit dem Modell ,PGC 10" gegründeten Serie. Das heißt beim Skyline GT-R: Vier runde Rückleuchten und je zwei Auspuffendrohre zu beiden Seiten. Dazu kommen ein Heckspoiler und ein als Diffusor ausgebildeter Unterboden. Mit vereinten Kräften saugen beide das ultraschnelle Projektil mit zunehmender Geschwindigkeit immer kräftiger an die Fahrbahn.
(hd)

GT-R: Ab geht er