Der 300-PS-Bolide dürfte der billigste seiner Art sein

Nachdem Ford im Januar 2004 auf der Detroit Auto Show die Coupé-Version des neuen Mustang vorgestellt hat, wird nun auf der Los Angeles Auto Show (7. bis 16. Januar 2005) das Cabrio nachgereicht. Im Frühjahr 2005 wird die neue Version bei den amerikanischen Händlern stehen. Das Cabrio knüpft an eine lange Tradition an: Von etwa acht Millionen seit 1965 verkaufter Mustang wurde eine Million als Cabrio ausgeliefert.

Glasfenster und schmale C-Säulen
Coupé und Cabrio wurden parallel entwickelt. Beim Cabrio wurde versucht, die Karosserie gegenüber den Vorgängern verwindungssteifer zu konstruieren. Besonderer Wert wurde auf die Rundumsicht gelegt: Das Stoffdach verfügt über ein Glas-Rückfenster mit Heizung. Große Fenster und schmale C-Säulen sollen Schulter-Blicke zudem erleichtern.

Hintergrund-Farbe selbst wählen
Im Innenraum unterschiedet sich der offene kaum vom geschlossenen Mustang. Als Besonderheit gilt hier die Farb-Option für die Instrumente: Der Fahrer kann aus 125 verschiedenen Farben eine Hintergrundbeleuchtung wählen.

V6 oder V8-Motor
Als Basismotorisierung kann, wie auch beim Coupé, ein Vierliter-V6 in den Mustang geordert werden. Er leistet 210 PS und 325 Newtonmeter. Damit ist er stärker als der 4,3-Liter-V8 im Ur-Mustang. Wer es stärker möchte, sollte sich für den GT mit dem 300 PS starken V8-Motor entscheiden. Die Kraft wird per Fünfgang-Automatik mit zwei Schaltprogrammen übertragen. Der Wagen verfügt über Vierkanal-ABS und eine Traktionskontrolle. Diese lässt sich abschalten – um beispielsweise qualmende Ampelstarts zu ermöglichen.

Preis-Hammer
Auch in puncto Preis dürfte der neue Offen-Ford ein Hammer sein: Das Coupé ist in der Einstiegsmotorisierung mit V6-Motor bereits ab 19.410 Dollar zu haben - das Cabrio könnte bei gleicher Motorisierung bei etwa 24.000 Dollar beginnen.
(hd)

Bildergalerie: Ungedeckter Mustang