Über-Mini mit 218 PS aus dem GP-Kit kommt im Juli 2006 auf den Markt

Es ist ein langer Name für ein kurzes Auto und für die Fans ein Schauer prickelnder Vorfreude, die ihnen Gänsehaut verursacht: Der Mini Cooper S John Cooper Works (JCW) GP Kit verspricht pure Rasanz. Der Maxi-Mini hat nicht nur eine immense Leistungsspritze bekommen, sondern wurde auch spürbar abgespeckt.

Satte 218 PS unter der Haube
Dank Änderungen am Ladeluftkühler liefert der 1,6-Liter-Kompressor nun satte 218 PS. Und eine weitere Zahl ist erwähnenswert: Es wird vom schlanken Über-Mini nur 2.000 Stück geben. Beim Mini United, dem offiziellen Mini-Jahrestreffen und weltweiten Saisonfinale aller Mini-Clubsportserien in Misano/Italien vom 28. bis zum 30. Oktober 2005 wurde das starke Stück zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Ab voraussichtlich Juli 2006 soll der GP-Mini für etwa 30.000 Euro auf den Markt kommen.

Sperrdifferenzial serienmäßig
Vor allem agilere Fahreigenschaften und eine hohe Fahrstabilität standen bei der Entwicklung des Mini GP Kit im Mittelpunkt. Damit die hohe Leistung und das Drehmoment von 245 Newtonmetern sicher auf die Straße kommen, hat der starke Kleine serienmäßig ein Sperrdifferenzial und ein Sportfahrwerk bekommen. Die Dynamische Stabilitätskontrolle DSC ist zusätzlich als Option erhältlich. Damit der Zwerg Rase wieder gestoppt werden kann, ist eine JCW-Hochleistungsbremse an der Vorderachse montiert. Die kräftigen Stopper sind an rot lackierten Sätteln zu erkennen, die durch extra-leichte 18-Zöller gut zu erkennen sind.

Wegfall von Dämmung und Klimaanlage
Als weitere Diät-Maßnahmen ersetzen Alu-Längslenker an der Hinterachse die serienmäßigen Exemplare. Außerdem wurde auf Dämmmaterial, die Klimaanlage und die Rücksitzbank verzichtet. Diese Einsparungen reduzieren das Gewicht nochmal um 40 Kilogramm.

Überarbeitete Aerodynamik
Der limitierte Mini wartet mit einem gründlich überarbeiteten Aerodynamik-Paket auf. Neu entwickelt wurden Front- und Heckschürze, der jetzt ein Flügelprofil zeigende Heckspoiler, die noch tiefer heruntergezogenen Seitenschweller und die Unterbodenverkleidung. Dadurch wurden ein reduzierter Luftwiderstandsbeiwert sowie verbesserte Abtriebswerte an Vorder- und Hinterachse erreicht.

Exklusiver Metallic-Lack
Zu erkennen ist der Mini Cooper S mit John Cooper Works GP Kit an der exklusiven Metallic-Lackierung in Graublau in Kombination mit dem in Pure Silver lackierten Dach. Die Lufteinlässe auf der Motorhaube und in der vorderen Schürze tragen ebenfalls die Farbe Pure Silver. Auch die Außenspiegel sind in einer Kontrastfarbe gehalten - in feurigem Chili Red.

Puristisches Interieur
Wie es sich für einen Sportwagen gehört, wird das Interieur bewusst schlicht gehalten. Zur Serienausstattung gehören dennoch unter anderem Recaros, ein CD-Radio und ein Sportlederlenkrad mit Multifunktion. Übrigens: Das Radio braucht man allerdings gar nicht, denn der rasante Flitzer soll einen optimierten Rennstrecken-Sound haben.
(hd)

Mini Cooper JCW GP