Traumhaft schöner Flügeltürer auf Basis des Ford GT mit 605 PS

Der Ford GT 40 ist für viele Auto-Interessierte bereits Schnee von Gestern. Die sportliche Ikone sorgte vor zwei Jahren als Messe-Neuheit zwar für riesigen Rummel. Doch inzwischen wurden die ersten Exemplare des Retro-Renners in Deutschland ausgeliefert. Die Messe-Manie hat sich gelegt, der Traumwagen ist nunmehr Realität.

GR-1 sorgt erneut für erhöhten Pulsschlag
Doch mit einer neuen, extremen Sportwagenstudie wird das Thema GT 40 weiter am Leben gehalten. Auf der Auto Show in Detroit, vom 15. bis 23. Januar stellt Ford mit dem Shelby GR-1 nämlich ein atemberaubendes GT-40-Derivat vor. Der Supersportler dürfte bei so manchem Betrachter für erhöhte Pulsfrequenz sorgen.

V10 mit 605 PS
Der komplett Silber glänzende GR-1 gefällt mit gelungenen Design-Zitaten aus den 60er-Jahren. Der 4,41 Meter lange Sport-Ford ist nur 1,17 Meter hoch, wiegt dafür jedoch knapp 1,8 Tonnen. Verantwortlich für das hohe Gewicht zeigt sich unter anderem der Motor. Im Gegensatz zum V8-getriebenen GT 40, werkelt beim GR-1 ein wuchtiger V10-Motor mit 6,4 Litern Hubraum. Das Aggregat leistet 605 PS bei 6.750 U/min. Bis auf 7.500 Touren kann man das Kraftpaket hochdrehen. Das Drehmoment erreicht seinen Maximalwert von 679 Newtonmetern bei 5.550 U/min. Die Kraft wird über ein Sechsgang-Schaltgetriebe an die Hinterräder weitergeleitet. Auf die 19-Zöller des GR-1 werden 275er- vorne und 345er-Reifen hinten aufgezogen.

Abfangjäger-Cockpit
Den Zugang zum sportlichen Innenraum des Zweitürers ermöglichen zwei nach vorne öffnende Flügeltüren. Der spartanisch, doch durchaus edle Innenraum überrascht mit futuristischem Design. Der Arbeitsplatz könnte auch das Cockpit eines Abfangjägers in einem Science-Fiction-Film sein. Die fünf Rundinstrumente erinnern an das Ziffernblatt eines modern gestalteten Chronographen.

Sorgt für mehr Strahlkraft
Ob der GR-1 jemals gebaut wird, ist noch ungewiss. Doch nach Aussage von Ford, gibt es Bestrebungenn, künftig exklusive Kleinserien aufzulegen. Ein Supersportler wie der GR-1 würde sich gut in die Ford-Modellpalette einreihen und könnte damit die Strahlkraft der Marke erhöhen.
(mh)

Ford Shelby GR-1