Studie zeigt die Technolgie-Zukunft von General Motors

Mit der Vorstellung des GM Sequel nach ersten Versuchen mit den Konzeptfahrzeugen AUTOnomy und Hy-wire zeigt General Motors auf der Detroit Auto Show, wie weit die Entwicklung der Brennstoffzellen-Technologie fortgeschritten ist.

Technologieoffensive bei GM
Die Studie Sequel soll ein Beispiel für die umfassende und weltweite Technologieoffensive von GM sein. Dabei geht es um entscheidende Verbesserungen bei Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit – von der heutigen Motoren- und Getriebetechnologie über Hybridantriebe bis hin zu Brennstoffzellen, die als die Lösung der Zukunft gelten.

Bis 2010 Brennstoffzelle fertig
Ziel des Unternehmens ist es, bis 2010 einen Antrieb mit Brennstoffzellen zu entwickeln und zur Serienreife zu bringen, der in puncto Langlebigkeit und Leistungsfähigkeit den heutigen Verbrennungsmotoren in nichts nachsteht.

Zehn Sekunden auf Tempo 100
Der Sequel, der in seinen Abmessungen etwa dem Cadillac SRX entspricht, kommt mit einer Wasserstoff-Füllung bis zu 500 Kilometer weit und beschleunigt in etwa zehn Sekunden auf Tempo hundert. Die derzeitigen Modelle mit Brennstoffzelle haben eine Reichweite zwischen 270 und 400 Kilometern und sprinten in 12 bis 17 Sekunden auf 100 km/h – je nachdem, ob zusätzlich Batterien verwendet werden.

Technik kompakt untergebracht
Bei diesem GM-Konzept ist nahezu die gesamte, aus dem AUTOnomy und dem Hy-wire weiter entwickelte Technik in einem etwa 30 Zentimeter hohen Basisrahmen untergebracht. Der Sequel ist ein Vorbote künftiger Fahrzeuge, die beinahe alles besser können: sie sind schneller, sicherer, leichter zu fahren, einfacher zu bauen, sehen besser aus und schonen die Umwelt.

42 Prozent mehr Drehmoment
Die Studie soll außerdem auf Schnee, Eis und im Gelände leicht beherrschbar sein, 42 Prozent mehr Drehmoment, als die bisherigen Studien hervorbringen und kürzere Bremswege haben.

Zukunftsmusik im Cockpit
Auch im Innenraum zieht die Zukunft ein: Anstatt Heizungs- und Radiobedienung in der Mittelkonsole unterzubringen, wanderten diese für Fahrer und Beifahrer auf die Armlehnen in den Türen. Der Getriebewahlhebel hat nur zwei Positionen für vorwärts und rückwärts fahren.

Mittelkonsole verschiebbar
Die Mittelkonsole lässt sich auf einer speziellen Schiene nach hinten schieben, sodass alle Fahrgäste Zugang zur Infotainment-Anlage, zur Bluetooth-Schnittstelle und zur Dockstation für einen Computer haben. Die Konsole enthält außerdem einen Bildschirm und Staufächer für DVDs oder die Bedienteile eines Videospiels.

Erweiterte Unfallmeldung
Der Sequel ist mit der erweiterten automatischen Unfallmeldung (Advanced Automatic Crash Notification - AACN) ausgerüstet. AACN erkennt auch Unfälle ohne Airbagauslösung, etwa Überschläge, und sendet darüber hinaus Informationen über den Unfallverlauf – beispielsweise die Aufprallrichtung, die Aufprallschwere oder die Zahl der ausgelösten Airbags. Rettungsdienste können so bestens vorbereitet zu Hilfe eilen.
(hd)

Bildergalerie: Konzept GM Sequel