Zagato gibt den Blick frei in eine offene Zukunft

Italienische Aufschneider sind erfolgreich. Berüchtigt für ihr charmantes Auftreten sind Autos von Bertone, Pininfarina und Zagato. Letzterer hat sich vor allem auf Fahrzeuge der englischen Edelmarke Aston Martin wortwörtlich versteift.

Vanquish als Roadster
Die jüngste Zagato-Offensive war im März 2004 mit dem Vanquish Roadster erstmalig zu bewundern. Zagato hat nicht nur den Vanquish variabel gemacht. Auch optisch wurde er leicht überarbeitet. Dem Cabrio-Spezialisten ist es damit wieder einmal gelungen, eine interessante und sehenswerte Version eines Aston Martin zu präsentieren.

Soft- und Hardtop
Das Verdeck kann nach Aussage von Zagato leicht geöffnet und wieder geschlossen werden. Die Kapuze verschwindet vollständig und platzsparend im Kofferraum. Alternativ kann man den Vanquish Roadster mit einem Hardtop bedachen.

Optischer Feintrimm
Runde Heckleuchten, eine doppelt gewölbte Glasabdeckung hinter den Vordersitzen und ein spezielles Innenraum-Trimm sind die optischen Feinheiten der Roadster-Variante.

V12-Triebwerk mit 460 PS
Unter der Haube arbeitet der standesgemäße V12-Motor mit sechs Litern Hubraum und 460 PS. Die Fahrleistungen dürften entsprechend beeindruckend sein. Wobei Zagato hierüber noch keine Angaben gemacht hat.

Exklusive Serienproduktion denkbar
Zunächst ist der Roadster ein Konzept. Doch die einstmalige Zagato-Studie DB AR1 wird bereits in Kleinserie produziert. Warum sollte dies nicht auch mit dem Vanquish geschehen? Hübsch genug ist er jedenfalls geworden. Eine Serienproduktion wird in jedem Fall sehr klein und exklusiv sein. Das betrifft auch den Preis: Nach unseren Schätzungen dürfte dieser bei etwa 300.000 Euro liegen.
(mh)

Edel-Aufschnitt