Edle Cabriolet-Studie basiert auf Plattform des Omega-Nachfolgers

Würde der Große Gatsby heute leben – dies wäre sein Auto: Der Buick Velite ist eine überaus elegante, viersitzige Cabrio-Studie mit Reminiszenzen an den Autobau der 1930er-Jahre. Die General-Motors-Tochter Buick zeigt die Studie erstmalig auf der New York Auto Show vom 7. bis 18. April 2004.

Der Velite basiert auf der selben Plattform wie die Studie Opel Insignia. Diese wurde im September 2003 auf der Frankfurter IAA erstmalig gezeigt.

Auf großem Fuß
Dank des langen Radstands und kurzer Überhänge wirkt der 4,72 Meter lange Viersitzer dynamisch. Diesen Eindruck verstärken die 20-Zoll-Felgen vorne und die 21-Zöller hinten.

Wasserfall-Kühlergrill
Auffälliges Design-Element ist der so genannte Wasserfall-Kühlergrill. Er dominiert die Front zusammen mit den schmalen, vertikal verlaufenden Xenon-Scheinwerfern. An den vorderen Kotflügeln fallen außerdem die kiemenartigen Öffnungen auf.

Willkommen in der Jazz-Lounge
Im Innenraum des Velite herrschen warme Brauntöne vor. Die Gestaltung soll der einer Jazz-Lounge ähneln und an Innenraum-Designs der 1930er-Jahre erinnern. Zudem ist das Interieur klar, aufgeräumt und mit viel Leder überzogen. Um die empfindlichen Materialien vor Regen zu schützen, kann das elektrohydraulische Stoffverdeck per Knopfdruck geschlossen werden.

Biturbo leistet 400 PS
Der Velite verfügt über ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem. Ebenfalls per Knopfdruck kann der 3,6-Liter-V6-Biturbo zum Leben erweckt werden. Der V6 mit variabler Ventilsteuerung leistet 400 PS. Sein maximales Drehmoment von 542 Newtonmetern liegt bereits bei 3.200 Umdrehungen an. Die Kraft geht über eine Sechsgang-Automatik an die Hinterräder. Angaben über Fahrleistungen hat Buick nicht gemacht.

Nur eine Studie?
Auch über eine mögliche Serienproduktion des Velite gibt es noch keine Informationen. Sicher ist: die Insignia-Basis ist die Plattform für den Omega-Nachfolger bei Opel.
(mh)

Buick mit Opel-Insignien