Studie eines Kompaktmodells der Golfklasse feiert in Genf Premiere

Die Marke Dodge soll in naher Zukunft auch auf Märkten außerhalb der USA erfolgreich sein. In ihrer Heimat verkauft die Chrysler-Tochter derzeit in hohen Stückzahlen Fahrzeuge ihrer zwölf Baureihen. Hierzulande wurden hingegen seit Ende 2003 nur eine Hand voll Viper in den Markt gebracht. Doch bereits ab 2006 will Dodge seine Marktanteile in Europa und Deutschland deutlich ausweiten. Mit den aktuellen Modellen dürfte dieses Vorhaben jedoch schwer werden. Also müssen neue Konzepte und Designs für den europäischen Auto-Gaumen her. Auf dem Genfer Autosalon, vom 3. bis 13. März 2005, gibt Dodge mit der Studie Caliber einen ersten Vorgeschmack auf kommende Dinge.

Neuer Golf-Konkurrent
Bei der Studie Caliber handelt es sich um einen 4,14 Meter langen, kompakten Fünftürer. Zwar wird der Caliber zunächst nur als Studie vorgestellt. Doch wirkt das Fahrzeug bereits serienreif. Das wohl bald schon marktreife Modell dürfte sich im C-Segment etablieren. Die Golfklasse wird also einen weiteren Mitstreiter in ihrer Mitte begrüßen dürfen. Der Caliber vermittelt mit seiner wuchtigen Front, dem riesigen Kühlergrill mit dem großen Dodge-Kreuz eine kraftvolle und eigenständigen Eindruck. Auffällig sind die großen Scheinwerfereinheiten hinter Klarglasabdeckung und die Farbe in Sunburst-Orange. Weit ausgestellte Radkästen und die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen verleihen der Studie einen muskulösen Auftritt.

Viel Platz hinter der Heckklappe
Hinter der weit nach vorne geneigten Heckklappe soll sich nach Aussage von Dodge ein ebenso großer wie auch variabler Innenraum befinden. In nicht allzu ferner Zukunft dürfen sich die deutschen Autokunden also über eine neue Marke und einen kompakten wie schicken Fünftürer freuen.
(mh)

Bildergalerie: Genf 2005: Dodge Caliber