Weltpremiere im Hamburger Hafen mit Prominenz, Presse und Popsänger Seal

VW hat Pressevertreter, Prominente und wichtige Großkunden zur Weltpremiere des neuen Passat nach Hamburg geladen. Auto News war für Sie dabei.

Tatort Hamburg
Tatort: Hamburger Hafen, Containerschiff Passat. Zeit: Dienstag, 15. Februar 2005, 19:00 Uhr. Tatverdächtige: VW-Chef Dr. Bernd Pischetsrieder, Design-Chef Murat Günak, Entwicklungsvorstand Prof. Wilfried Bockelmann. Das Vergehen: Präsentation des neuen Passat ohne irgendwelche technische Details zu erwähnen, um anschließend die Bühne dem Sänger Seal mit seiner Band zu überlassen.

600 geladene Gäste
Doch im Ernst: Einen überaus unterhaltsamen Abend bot Volkswagen den rund 500 geladenen Gästen. Das Event fand im Hamburger Hafen statt. Die Wände der ,Festhalle" bestanden aus aufeinander getürmten Containern, die außen in großen Lettern mit dem Schriftzug ,Passat" versehen waren. Im Innern: Empfangsbereich, Bar, Büfett und Bühne.

Edelkoort kennt die Trends
Hans-Gerd Bode, Leiter Produktkommunikation bei VW, eröffnete die Veranstaltung und übergab das Wort an TV-Moderatorin Susann Attwell, die durch den Abend führte. Zunächst stellte sie die holländische Trendforscherin Li Edelkoort vor, die die Konsumententrends der nächsten zehn bis zwanzig Jahre festmachte.

Wir nesteln uns ein
Neuster Trend sei zum Beispiel ,Nesting" anstelle des bisherigen ,Cocooning" (also liebevolle Einrichtung des gemütlichen Zuhauses), verständnisvolles Zusammenleben von Oma und Opa (selbstverständlich jugendlich und topfit) mit den Enkeln, gesundes Leben mit Luxusartikeln, die aber gerne auch preiswert sein dürfen, wenn nur die Qualität stimmt oder der Genuss von Urlaub, wenn auch nur mal für eine Stunde täglich zwischendurch. Das Design wird schick, wenn auch ein wenig old fashioned. Alles Werte und Lebensstrategien, zu denen der neue Passat natürlich passt wie die Faust aufs Auge.

Ein richtig heißes Auto
Anschließend führte Moderatorin Attwell eine Minidiskussion mit VW-Chef Pischetsrieder und Chefdesigner Günak. Die beiden ließen sich darüber aus, wie es zu dem Design des Passat kam. Günak: ,Eines Tages kam Dr. Pischetsrieder in die Designabteilung, steckte sich eine seiner Zigarren an und meinte: ‚Männer, macht mir ein richtig heißes Auto, so eins, das ihr selbst gerne in der Garage hättet' ".

Transporter mit Lifestyle-Charme
Und so deckt der Passat jetzt laut Pischetsrieder alles ab: Schlichte Personentransporte von A nach B, aber auch – wenn er schwarz ist und viel Chrom hat – die Bedürfnisse von Lifestyle bewussten Kunden. Günak präzisierte: ,Lifestyle heißt beim Passat, dass er sitzen soll wie ein guter Anzug, der zu jeder Gelegenheit passt." Pischetsrieder ergänzte: ,Mit dem Passat kann man sich in jeder Lebenslage sehen lassen."

Für Privatkäufer und Flottenkunden
Das Ganze kommt nicht von ungefähr, schließlich muss der Passat den Privatkäufer, der seinen Stil dokumentieren will, ebenso ansprechen wie den erfolgreichen Vertreter, der in unserem neidgeplagten Deutschland nicht durch Protz auffallen darf.

Promirummel an der Elbe
Für den Rest der Show verfiel der neue Passat allerdings in eine Statistenrolle. Denn nun wurden Scheinwerfer und Spots angestellt und zahlreiche von VW geladene Promis verstellten den Blick auf die fünf grauen Limousinen. Unversehens machten sich die Fotografen und Filmteams der Boulevardpresse und -sender daran, Filmbösewicht und Talkshow-Chaot Rolf Zacher abzulichten oder das Ehepaar Effenberg und andere im neuen Passat und davor zu platzieren.

Seal heizt ein
Danach aber kam das Highlight des Abends: Der Sänger Seal spielte mit seiner virtuosen Begleitband ein abwechslungsreiches Unplugged-Set: Ein Topact eines Weltstars, der nicht nur perfekt live singen kann, sondern es auch versteht, ein Publikum in seinen Bann zu ziehen.

Erster Fahreindruck: Gediegen
Beim abschließenden Shuttle im neuen Passat von der Containerhalle zum Hotel konnten wir schon mal feststellen: Durchzugsstarker und leiser Dieselmotor, gut ablesbare Armaturen, viel Platz vorn und hinten und gediegene Verarbeitung. Alles Weitere klärt unser Fahrbericht in Kürze.
(ph)

Bildergalerie: VW-Weltpremiere