159 wird beim Genfer Autosalon vorgestellt

Alfa Romeo feiert auf dem 75. Genfer Automobilsalon, der vom 3. bis 13. März 2005 stattfindet, die Premiere des Alfa 159. Wie der bereits gezeigte Alfa Brera soll er noch 2005 auf den Markt kommen. Bereits im Sommer wird der Alfa 159 Nachfolger des 156. Ende 2005 folgt dann der Brera. 159 und Brera tragen die stilistische Handschrift von Giorgetto Giugiaro. Der 159 ist mit 4,66 Metern über 20 Zentimeter länger als der 156. Die Breite nahm um neun Zentimeter zu, die Höhe blieb etwa gleich. Der Radstand wuchs um rund zehn Zentimeter auf 2,70 Meter.

Design zwischen Brera und 156
Die Front ähnelt mit den V-förmig zugespitzten Sicken auf der Haube und den drei Rundscheinwerfern dem Brera. Am Heck dagegen erinnert der 159 mehr an den Vorgänger. Die stärksten Motorversionen sollen ihre sportlichen Eigenschaften mit zwei verchromten Auspuffendrohren unterstreichen. Vom Interieur wurden bisher keine Fotos veröffentlicht. Zwischen Fahrer- und Beifahrersitz soll es eine Mittelarmlehne mit einem darunter integrierten, kühlbaren Staufach geben. Matt schimmernde Oberflächen sollen eine Premium-Atmosphäre schaffen. Der Motor wird per Taste gestartet.

Neue Benzindirekteinspritzer
Unter der Haube arbeiten unter anderem drei neue Benzindirekteinspritzer mit dem Kürzel JTS (Jet Thrust Stoichiometric). Der 1.9 JTS mit 160 PS bildet die Basis. In der nächsten Leistungsstufe kommt der 2.2 JTS mit 185 PS zum Einsatz. Stärkster Motor ist der 3.2 V6 24V mit 260 PS.

200 PS starker Turbodiesel
Bei den Dieseln gibt es den neuen 2.4 JTDM 20V, einen 200 PS starken Fünfzylinder. Schon ab 2.000 U/min entwickelt er ein Drehmoment von 400 Newtonmetern. Bereits aus dem Alfa 156 bekannt sind der 1.9 JTD mit 120 und 150 PS. Wie die Benziner, so erfüllen auch die Dieselmotoren die Euro-4-Norm. Der Einsatz eines wartungsfreien Dieselpartikelfilters ist vorgesehen. Serienmäßig werden alle 159 mit Sechsgang-Schaltung ausgeliefert. Optional stehen zudem – ebenfalls mit sechs Vorwärtsgängen – eine Automatik und ein automatisiertes Getriebe zur Verfügung.

Auch mit Allradantrieb
Das Fahrwerk besteht aus einer Doppelquerlenker-Vorderachse und einer Multilink-Hinterachse. Die Servolenkung wurde besonders direkt ausgelegt, so Alfa. Der 159 hat Breitreifen in Größen bis 235/45 R18. Anders als beim 156 ist beim 159 auf Wunsch auch ein Allradantrieb verfügbar. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des aus dem Crosswagon Q4 bekannten Systems mit insgesamt drei Differenzialen. Das mittlere, selbstsperrende Torsen-C-Differenzial verteilt die Antriebskraft im Normalfall zu 57 Prozent auf die Hinterachse und zu 43 Prozent auf die Vorderräder.

Bis zu acht Airbags
Die Limousine kann mit bis zu acht Airbags (inklusive Knieairbags) ausgerüstet werden. Zu den verfügbaren Extras zählen Bi-Xenonscheinwerfer, Regen-, Dämmerungs- und Parksensoren, Navigationssystem samt integriertem Telefon, Zwei- oder Drei-Zonen-Klimaautomatik, MP3-fähige CD-Radios, Zehnfach-CD-Wechsler, Bose-Soundsystem und elektrisch verstellbare Sitze. Die Preise gibt Alfa derzeit noch nicht bekannt.
(sl)

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