Offenbar nur noch zwei Motoren und keine Fronttriebler-Variante mehr

Hyundai präsentiert die neue Generation des leichten Geländewagens (Sports Utility Vehicle, SUV) Santa Fe. Der Neue ist gleich 15 Zentimeter länger als der alte SUV und misst nun 4,68 Meter. Auch Breite und Höhe nahmen um jeweils etwa fünf Zentimeter zu. So bietet der Santa Fe nun vorne und hinten mehr Fußraum, sowie mehr Kopffreiheit, verspricht Hyundai. Außerdem gibt es nun drei statt zwei Sitzreihen.

Neuer 2,2-Liter-Diesel mit 153 PS
Den alten Santa Fe gab es mit vier Motoren: einem 2,0-Liter-Diesel in zwei PS-Stufen, einem 2,4-Liter-Benziner mit vier Zylindern und einem 2,7-Liter-V6-Ottomotor. Den Neuen wird es offenbar nur noch mit zwei Aggregaten geben; sie sind jedoch etwas stärker. So leistet der neue 2,2-Liter-Diesel nun 153 PS statt 113 beziehungsweise 125 PS wie der abgelöste Zweiliterdiesel. Wie die stärkere Dieselvariante im alten Santa Fe verhilft ein Turbolader mit variabler Geometrie dem Auto zu mehr Drehmoment. 343 Newtonmeter stellt der 2,2-Liter-Selbstzünder zur Verfügung. Dieses Aggregat wird mit einer neuen Fünfgang-Schaltung oder einer Fünfgang-Automatik kombiniert. Während die alten Diesel nur die Euro-3-Abgasnorm erfüllten, schafft der neue die strenge Euro-4-Norm.

2,7-Liter-V6 mit 189 PS
Daneben wird ein 2,7-Liter-V6 mit variabler Ventilsteuerung und 189 PS angeboten. Das Drehmoment erreicht maximal 248 Newtonmeter. Dieser Motor wird mit einer Fünfgang-Schaltung und optional einer Viergang-Automatik angeboten. Nur für den amerikanischen Markt vorgesehen ist ein 3,3-Liter-V6, der ausschließlich mit einer Fünfgang-Automatik kombiniert wird.

Kein Fronttriebler mehr
Ein neues Allradsystem verhilft dem Santa Fe zu Offroadfähigkeiten. Das elektronische System leitet automatisch Kraft auf die Achsen mit der besten Traktion. Für härtere Offroadeinsätze kann der Fahrer außerdem mit einem Tastendruck einen starren Durchtrieb mit einer Kraftverteilung von 50 zu 50 anwählen. Eine Variante mit Frontantrieb soll es offenbar nicht mehr geben.

Multilink-Hinterachse für mehr Komfort
Das Fahrwerk wurde überarbeitet, um ein limousinenähnlicheres Fahrverhalten zu erreichen, von dem vor allem die Fondpassagiere profitieren sollen. Hinten kommt nun eine Multilink-Hinterachse zum Einsatz, was zu mehr Geräusch- und Vibrationskomfort führen soll. ABS ist Serie. Anders als für das nun abgelöste Modell soll für den neuen Santa Fe auch ein ESP verfügbar sein. Ob es serienmäßig an Bord sein wird, steht noch nicht fest. Neben zwei Frontairbags wird der Santa Fe mit Seitenairbags vorne und Vorhangairbags für vorne und hinten ausgestattet.

Preise noch nicht bekannt gegeben
Eine Zweizonen-Klimaanlage sowie separate Luftausströmdüsen für die zweite und dritte Sitzreihe sorgen für Komfort. Die Sitze in der dritten Reihe können im Boden versenkt werden. Weitere Details sind elektrisch verstellbare Pedale, Scheibenwischerautomatik, Bordcomputer, beheizbare Außenspiegel und ein Entfrostungssystem für die Windschutzscheibe. Zu den Preisen, Ausstattungsversionen und zum Datum der Markteinführung gibt Hyundai noch keine Informationen heraus.

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