Fond-orientierte Langversion feiert Weltpremiere in Genf

Auf dem Genfer Autosalon, vom 3. bis zum 13. März 2005, feiert der vor zwei Jahren in Serie gegangene Phantom als Langversion seine Premiere. Der um 25 Zentimeter verlängerte Radstand kommt ausschließlich den Fondpassagieren zugute und sorgt so für einen besonders komfortablen Aufenthalt mit viel Beinfreiheit für die Fahrgäste in Reihe zwei. Mit dem vielfältigen und eben auch teuren Angebot zur individuellen Innenraumgestaltung, lässt sich der vergrößerte Innenraum des langen Phantom in besonders wohnliche Weise gestalten.

Alu sorgt für Steifigkeit
Nach Aussage von Rolls-Royce wurde die Langversion bereits in der Konstruktionsphase des Phantom eingeplant. Das Alu-Space-Frame-Chassis soll hinsichtlich Steifigkeit auch bei längerem Radstand weiterhin für ein hohes Maß an Stabilität sorgen. Zusätzliche Verstärkungen an der Karosserie waren deshalb nicht notwendig. Lediglich das Dach und die hinteren Türen werden speziell für die Langversion aus Aluminium gefertigt.

Für reiche Araber und Asiaten
Ende 2005 werden laut Rolls-Royce die ersten langen Phantome ausgeliefert. Vor allem Kunden aus arabischen und asiatischen Ländern dürften sich für die besonders luxuriösere Variante entscheiden. Diese müssen zudem besonders betucht sein. Für 385.000 US-Dollar gibt es dort den langen Phantom, was etwa 290.000 Euro entspricht.
(mh)

Bildergalerie: Phantom für die Oper