In Bologna gezeigter Targa-Zweisitzer ist rund 15 Zentimeter kürzer als der C1

Auf der Automesse in Bologna 2005, die vom 3. bis 11. Dezember 2005 stattfindet, stellt Citroën den C-Airplay vor. Die Studie eines Targa-Zweisitzers ist mit 3,30 Metern fast 15 Zentimeter kürzer als das kleinste Citroën-Serienmodell C1, aber auch deutlich länger als der 2,50 Meter lange Smart Fortwo. Äußerlich wirkt das Auto sehr rundlich, ähnlich wie der C3 Pluriel. Im Gegensatz zu diesem ist beim C-Airplay die Höhe mit 1,39 Meter aber recht gering.

Verglaste Luken in den Türen
Vorne fallen die silbern vergitterten Lufteinlässe auf. Der über alle drei Lufteinlässe gezogene Rammschutz erinnert an die Front des C1. Die Windschutzscheibe zieht sich weit nach hinten und geht in das breite Panoramadach über. An den Seiten des weiß lackierten Autos befindet sich etwas, was auf den ersten Blick an die Holzbeplankung amerikanischer Kombis erinnert. Es handelt sich jedoch um verglaste Luken im Unterteil der Türen. Durch sie sollen die Insassen die Bewegung des Wagens noch unmittelbarer erleben und so ein stärkeres Geschwindigkeitsgefühl entwickeln. Dies gehört zum Grundkonzept des Autos: Es stellt das Geschwindigkeitsgefühl der Insassen in den Mittelpunkt.

Viel Licht und Luft
Die niedrige Fahrposition soll den Eindruck von Geschwindigkeit und Bewegung verstärken. Die großflächige Verglasung bietet ungehinderte Aussicht nach allen Seiten und lässt viel Licht ins Wageninnere. Außerdem strömt Licht durch die Dachöffnungen.

Silikonsitzbank für Zwei
Die Fahrgastzelle bietet Platz für zwei Erwachsene und ihr Gepäck. Die Passagiere nehmen nicht auf Einzelsitzen, sondern einer durchgehenden Frontsitzbank aus einem Silikonmaterial Platz. Unkonventionell auch die Unterbringung der Bedienelemente für die Gangschaltung, die elektrischen Fensterheber und die Außenspiegel: Sie finden sich in berührungsempfindlichen Bereichen auf der Sitzbank. Das Lenkrad ist zweifarbig gestaltet. Die schwarze Nabe liegt gewissermaßen auf dem Armaturenbrett auf. Dieser zentrale Bereich enthält den Drehzahlmesser und Tacho.

Interieur in Weiß und Rot
Das irisierende Weiß der Karosserie wird auch im Innenraum aufgegriffen, wo es mit Rot kombiniert wird. Diese beiden Farben tragen dazu bei, die Helligkeit des Interieurs in Szene zu setzen. Auch vorbeistreichende Luft kann das Gefühl erzeugen, sich schnell zu bewegen. Deshalb soll im C-Airplay schon bei niedrigem Tempo die Luft um den Fahrer herum spürbar sein. Die Luftströmung wird durch das Ventilationssystem und große Luftausströmer in den Türen erzeugt.

Stop&Start-Technik wie demnächst im C3
Der C-Airplay ist mit einem 110-PS-Benziner ausgerüstet. Damit wird das automatisierte Handschaltgetriebe Sensodrive kombiniert, das unter anderem vom C1 bekannt ist. Anders als der C1 hat der C-Airplay jedoch Schaltwippen hinter dem Lenkrad. Seine Umweltfreundlichkeit zeigt der C-Airplay mit der Stop&Start-Technologie, die Anfang 2006 im C3 auf den Markt kommt. Damit wird der Motor automatisch bei einem Halt gestoppt, was Sprit spart. Lässt man das Bremspedal los, startet das Aggregat erneut.
(sl)

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