Das Schreyer-Team dürfte auch in Frankfurt wieder Aufmerksamkeit erzeugen

Im Frühjahr 2007 sorgte Kia auf dem Genfer Autosalon mit der Cabriolet-Studie Ex Cee'd für reichlich Aufsehen. Das Fahrzeug stammte aus der Feder des Chef-Designers Peter Schreyer. Derselbe Schreyer zeichnet verantwortlich für eine weitere Kia-Studie, die ihre Weltpremiere auf der Frankfurter IAA am 11. September 2007 feiern wird. Vorab hat der koreanische Autobauer ein erstes Bild des 2+2-Coupés veröffentlicht. Über die Technik und den Namen des Konzeptfahrzeugs hüllt sich Kia vorerst noch in Schweigen.

Kühl und elegant
Das Vorab-Foto zeigt das Coupé in der Frontperspektive. Hier fällt eine recht eigenwillige Scheinwerfer-Leuchtengrafik mit C-förmigen Tagfahrleuchten auf. In der Frontschürze befinden sich drei schlitzartige Luftöffnungen, zwei vertikal und eine horizontal angeordnet. Zentral in der Fahrzeugfront prägt außerdem noch eine große Luftöffnung das Gesicht des Kias. Ansonsten zeigt das Foto eine recht glatte Blechhaut mit wenigen markanten Linien – ein Hinweis auf ein kühl-elegantes Erscheinungsbild des Coupés.

Ausblick auf Serienmodell
Ob die Studie bereits Ausblick auf ein künftiges Serienmodell gibt, hat Kia offiziell noch nicht kommentiert. Doch ist es sehr wahrscheinlich, dass Kia ein solches Modell auf den Markt bringen wird. Hierfür finden sich gleich mehrere Gründe: Zum einen gab bereits die Schreyer-Studie Ex Cee'd einen Ausblick auf ein künftiges Serienmodell. Das entsprechende Cabriolet der neuen Kompakt-Baureihe C'eed wird wohl 2008 auf den Markt kommen. Für den Bau eines Coupés in Serie spricht außerdem die Tatsache, dass das erste Foto kein verspieltes Fantasie-Auto zeigt, sondern einen recht seriennahen Entwurf. Schließlich dürfte der künftigen Ausrichtung der Marke Kia ein derartiges Coupé sehr gut zu Gesicht stehen. Es wäre das erste Modell der Koreaner in diesem Segment.

Bildergalerie: Heiße Kia-Flunder