Mehr Leistung, verbesserte Optik und ein edles Ambiente im Innenraum

Der Krefelder Tuner Arden macht den Range Rover Sport AR6 von Land Rover stark. Bei 5.800 U/min wuchtet der V8-Kompressor aus 4,8 Litern Hubraum 520 PS. Im Vergleich dazu: Das Serienmodell schöpft aus 4.394 Kubikzentimeter Hubraum 299 PS. Das Drehmoment wurde auf 680 Newtonmeter erhöht und liegt bei 3.600 U/min an. Der Range Rover Sport sprintet in 6,1 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 270 km/h.

Neue Schürzen
Optisch wird der Range Rover durch einen Karosseriebausatz veredelt: Neue Front- und Heckschürzen sollen dem Fahrzeug zu einem wuchtigeren Auftritt verhelfen. Für eine bessere Belüftung der Bremsanlage wurde die Frontschürze mit Lufteinlässen versehen. Auch in die Motorhaube wurden Öffnungen eingearbeitet, die eine bessere Luftkühlung des leistungsgesteigerten Aggregats garantieren sollen.

Viel breiter
Die Heckschürze weist links und rechts Öffnungen für zwei Doppelendrohre einer Edelstahlauspuffanlage auf, die für den brachialen Sound des Engländers verantwortlich sein soll. Die Heckschürze ist in Diffusoroptik gestylt. Vorne und hinten wurden die Kotflügel um jeweils zirka 4,5 Zentimeter verbreitert. Eine Seitenschwellerverkleidung soll als gestalterisches Merkmal zwischen der durch Front- und Heckschürze begonnenen und über die Kotflügelverbreiterungen fortgesetzten Linie dienen. Alle Teile sind aus Kohlefaserverbundstoff gefertigt. Die Schwellerrohre sind beleuchtet und markieren die Unterkante des Einstiegsbereichs. Dies soll den Insassen den Einstieg bei Dunkelheit erleichtern und darüber hinaus als Blickfang fungieren.

22 Zoll große Räder
Der Range Rover kommt auf zehnspeichigen und gewichtsoptimierten Schmiedereifen der Dimension 10x22 Zoll. Für eine adäquate Traktion sollen Reifen der Größe 295/30 R22 sorgen. Für die nötige Verzögerung wurde eine Hochleistungsbremsanlage in den Range eingebaut. Die Bremsanlage verfügt vorne über Sechs-Kolben- und hinten über Vier-Kolben-Festsättel, die ihre Kraft nachdrücklich auf die innen belüfteten, gelochten Bremsscheiben einwirken lassen und für eine nachhaltige Verzögerung des britischen Geländewagens verantwortlich sein sollen.

Luftfederung
Das Fahrwerk des SUV verfügt über eine elektronisch geregelte Luftfederung, die zu jeder Zeit und Situation für die optimale Abstimmung sorgen soll. Mit Hilfe eines Elektronikmoduls stehen über die Standardeinstellung der Serie hinaus noch zwei weitere Fahrprogramme zur Verfügung. So kann der Range Rover um 23 Millimeter tiefergelegt werden, das soll dem Schwergewicht zu einer besseren Strassenlage verhelfen. Wenn das Fahrzeug aber über schlechtere Straßen oder Feldwege manövriert werden muss, kann der Wagen auch per Offroad-Einstellung um 25 Millimeter höhergelegt werden.

Edles für Innen
Das Interieur lässt sich ganz nach Kundenwunsch gestalten. Leder und Alcantara werden in jeder gewünschten Farbe maßgeschneidert und verschiedene Edelhölzer werden, ganz nach Kundengeschmack, verarbeitet. Außerdem kann der Käufer aus Chrom-, Karbon-, Aluminium- sowie Pianolack-Applikationen wählen, um den Innenraum noch weiter zu individualisieren.

Sportlicher Geländebolide