Die schweizer Fahrzeugveredler haben sich den kleinsten Porsche vorgeknöpft

Was macht man mit einem richtig schicken Auto? Der schweizer Fahrzeugveredler Frank Rinderknecht kennt die Antwort: Man macht es noch schicker. Seine Technologie- und Tuningfirma Rinspeed flickt dem Porsche Cayman am Fell.

Optik plus Funktion
Schon beim Lack fängt es an: Rinspeed hat einen Spezialanstrich namens ,Effektorange" entwickeln lassen. Diese Farbe glänzt durch metallische Leuchteinschlüsse und sorgt so schon für einen Schuss Dynamik und Aggressivität. Außerdem setzten die Schweizer ihre feinen Feilen an der Karosserie des Zuffenhausener Sportlers an. Angelehnt an den Look der Rinspeed-Prosche-911-Indy gibt es eine tief heruntergezogene Frontschürze. Die Lufteinlässe wurden aus Karbon gebacken und beherbergen ein zusätzliches Standlicht. Neu entwickelte Seitenschürzen sollen den Sportler tiefer und länger wirken lassen.

Karbon diffus
Am Heck wird dem Cayman eine komplett neue Heckschürze mit Karbon-Diffusor-Einsatz verpasst. Die Heckschürzeneinsätze sind je nach Doppel- oder Zentralauspuffanlage austauschbar. In Sachen Auspuff hält Rinspeed außerdem auch noch Fächerkrümmer, Metallkatalysatoren und eine Edelstahlauspuffanlage bereit. Die Straße wird von Fünfspeichenrädern im Design C5/1 berührt. Vorne in der Dimension 235/30-20 auf 8.5x20, hinten in der Größe 305/25-20 auf 11x20. Dafür wurde zudem das Fahrwerk um 25 Millimeter abgesenkt. Dieses konnte an das PASM (aktives Porsche-Fahrwerk) angepasst werden. Fahrwerke, die sich in Druck- und Zugstufe verstellen lassen, stellt Rinspeed ebenfalls bereit.

Alu-Träume
Innen kommt ein Alcantara-Sportlenkrad im Formel-1-Look auf die Säule. Schalthebel, Pedalerie und Handbremshebel werden in Aluminium ausgeführt. Zu guter Letzt liegen noch ein paar Veloursmatten unter den Füßen der Insassen. Die Tuningoptionen sind ab sofort einzeln oder komplett bestellbar. Für ein Fahrzeug mit Komplettumbau wandern 76.000 Euro in die Schweiz. Eine im Komplettumbau nicht enthaltene Effekt-Lackierung würde zwischen 6.000 und 7.000 Euro kosten
(gh)

Bildergalerie: Cayman Orange