Fahrbereites Tourenwagen-Konzeptauto auf dem Pariser Autosalon

Chevrolet präsentiert auf dem Pariser Autosalon vom 30. September bis zum 15. Oktober 2006 die Rennwagenstudie Chevrolet WTCC Ultra. Das fahrbereite Konzeptauto soll die optische Vision einer neuen Tourenwagen-Generation darstellen. Das Reglement der ,World Touring Car Championship"-Rennserie (WTCC), in der das Fahrzeug starten soll, wird in diesem Entwicklungsstadium allerdings noch nicht ganz eingehalten.

Common-Rail-Motor
Im Inneren der Studie steckt ein Dieselmotor mit 1,9 Liter Hubraum und 190 PS. In seiner Basis entspricht der Vierzylinder dem bereits im Captiva und ab Frühjahr 2007 auch im Epica eingesetzten Common-Rail-Motor mit Vier-Ventil-Technik und variabler Schaufelgeometrie der Turbine. Die Leistungssteigerung wurde über eine Erhöhung des Ladedrucks erreicht.

Niedriges Leergewicht
Um das Leergewicht so niedrig wie möglich zu halten, kommen beim WTCC Ultra moderne Leichtbaumaterialien zum Einsatz. Die in ,Stealth Blue" lackierten Karosserieteile sind aus einem Glasfaser- und Kohlefaser-Laminat. Front- und Heckspoiler und der flache Unterboden bestehen aus glattem Kohlefaser-Verbundstoff. Zu den aerodynamischen Maßnahmen zählt neben dem flachen Unterboden und den Spoilern ein Diffusor am Heck, der für zusätzlichen Auftrieb sorgen soll.

Zwei Displays
Auch der Innenraum ist ganz auf den Motorsport ausgerichtet. Wegen der Gewichtsverteilung ist der Fahrersitz so weit hinten und so tief wie möglich montiert. Das Lenkrad rückte ebenso nach hinten und auf zwei Displays sollen alle Informationen angezeigt werden, die der Fahrer benötigt. Das große, runde Hauptdisplay soll Auskunft über den eingelegten Gang und die Geschwindigkeit, sowie über Temperaturen, Flüssigkeitsstände und Bremskraftverteilung geben. Ein zweiter Bildschirm soll das Tempo grafisch wiedergeben, damit der Fahrer die Gänge zum optimalen Zeitpunkt wechseln kann.
(sn)

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