Konzeptcar mit umfangreicher Multimedia-Ausstattung für junge Kunden

Skoda präsentiert auf dem Pariser Autosalon vom 30. September bis 15. Oktober 2006 die Studie Joyster. Das dreitürige Konzeptfahrzeug soll speziell auf die Multimedia-Generation zugeschnitten und mit vielen technischen Rafinessen ausgestattet sein, die besonders für eine jugendliche Käuferschicht interessant sein könnten. Auch der Preis wird laut Hersteller den Möglichkeiten der jüngeren Generation entgegenkommen.

LED-Scheinwerfer
Der Joyster soll Menschen ansprechen, die neben Fahrspaß auch hohen Praxisnutzen und Freizeitwert von ihrem Auto erwarten. So wurde dem Fahrzeug ein eigenständiger Auftritt verpasst. So will das Automobil trotz seiner kompakten Außenabmessungen durch seine Proportionen und Linienführung eher gestreckt und breit wirken. Der Kühlergrill ist bis über die vertikal verlaufenden Lichtkanten gezogen. Die Scheinwerfer funktionieren mit LED-Technik.

Interieur
,Wir wissen, dass junge Menschen vor allem im Sommer gerne draussen leben, Freizeitaktivitäten finden unter freiem Himmel statt und oft sind die Parkplätze vor der Uni, neben dem Kinocenter oder am Beach-Club beliebte Treffpunkte wo sich jüngere Generationen treffen, diskutieren oder einfach eine spontane Party feiern." So Skoda-Designchef Jens Manske. Im Innenraum finden sich vier einzeln montierte, körpergerecht ausgeformte Sitze. An den Lehnen der vorderen Rückenlehnen sollen sich solide Stauboxen zu finden sein, in denen vom Laptop über den MP3-Player iPod bis zur Digital-Kamera vieles sicher transportiert werden kann. Auch die Lehne des Beifahrersitzes kann nach vorne geklappt werden. Die geöffnete Staubox dient dann als Ablage neben dem Fahrer. Zudem soll ein großes Sonnendach viel Licht in den Innenraum bringen. Ein kräftiges Audio-System soll für den richtigen Ton sorgen und kann sogar aus dem Wagen mitgenommen und wie eine portable Stereoanlage verwendet werden


Bordcomputer
Früher galt der Motor als Herz des Fahrzeugs. Heute dagegen messen junge Kunden auch der Kommunikation und dem Infotainment-System größte Bedeutung zu. In der Mitte des Armaturenbretts nimmt eine Docking-Station die jüngste Generation von Laptop-Computern – umpc (ultra mobile pc) – auf, die über Touch-Screen-Funktionen gesteuert werden und sich durch hohe Rechnerleistung und ein hervorragendes Energiemanagement auszeichnen sollen. Der Computer kann zu Hause, in der Uni oder am Arbeitsplatz als Notizbuch, Speichermedium für Video oder Musik, sogar zur Kommunikation über lange Laufzeiten genutzt werden. Steckt er in der Docking-Station des Joyster, soll er zum zentralen Manager des Infotainment-Systems an Bord werden. Ganz nach Wunsch kann verschiedene Software von einem Server heruntergeladen werden, von Internet-Telefonie über Musik-Dateien bis hin zur Satelliten-Navigation sollen der Vorstellungskraft für den umpc-Einsatz im Joyster kaum Grenzen gesetzt sein.

Innenbeleuchtung je nach Stimmung
Über den Rechner sollen sich verschiedene Innenraum-Beleuchtungen steuern lassen, die je nach Situation oder Gefühlslage des Fahrers und seiner Passagiere eingestellt werden können. Der umpc könnte auch technische Informationen über Fahrzustände anzeigen. Reifendruck, Öltemperatur aber auch Funktionsstörungen ließen sich auf dem Display darstellen. Gleichzeitig soll der umpc zum mobilen Bordbuch des Fahrzeuges für Service und Wartungsarbeiten genutzt werden.

Mit Bank
Bei Bedarf soll das Auto auch Sitzplätze im Freien anbieten. Der untere Teil der Heckklappe ist zweilagig ausgeführt, nach dem Öffnen bleibt er in waagerechter Position, quasi als Verlängerung des Kofferraums hängen. Dann lässt sich mit einem Handgriff seine zweite, innere Fläche wieder hochklappen. Sie wird in leicht zurück geneigter Stellung arretiert. Dadurch soll aus der Heckklappe des Joyster eine mit bis zu 150 Kilogramm belastbare und sogar gepolsterte Sitzbank für zwei Personen werden.
(sn)

Bildergalerie: Skoda zeigt Joyster