Ende 2006 kommt der kinderfreundliche Kompaktvan zu den Händlern

Mitte Oktober kommt der Citroën C4 Picasso in Frankreich auf den Markt und soll im Laufe des vierten Quartals 2006 in den meisten europäischen Ländern eingeführt werden. Der Siebensitzer wurde auf dem Pariser Autosalon vorgestellt.

Panoramafrontscheibe mit Weitwinkelsicht
Eine Weitwinkel-Panoramafrontscheibe sorgt nicht nur für viel Licht im Interieur, sondern verbessert auch Fahrkomfort und -sicherheit: Die große Scheibe soll durch Verdoppelung des Blickwinkels den toten Winkel erheblich verkleinern. Sie macht eine neue Form des Sonnenschutzes nötig. Zwei Sonnenrollos für Fahrer und Beifahrer sind unabhängig voneinander individuell einstellbar. Die Rollos sind im Dachquerträger aufgerollt und werden per Hand heruntergezogen. Der Sonnenschutz ist völlig lichtundurchlässig und soll als Schutz ebenso wirksam sein, wie ein durchgängiges Dach. Sind die Rollos komplett ausgefahren, ist die Windschutzscheibe und das Sichtfeld so groß wie bei anderen Vans. Für Nachtfahrten kann der C4 Picasso mit Bi-Xenon Kurvenlicht ausgerüstet werden.

Verbessertes Raumklima
Auf das Raumklima legten die Franzosen besonders viel wert: So findet sich zum Beispiel ein Luftqualitätssensor, der die Qualität der Luft erkennen und ein angenehmes Raumklima schaffen soll. Sollte dem Fahrer dennoch irgendetwas stinken, kann er auf den Innenraum-Parfumspender zurückgreifen. Optional kann das Fahrzeug mit einer Vierzonen-Klimaautomatik ausgerüstet werden.

Ventilation bei stehendem Motor
Ein weiteres Novum ist die ,Rest"-Funktion. Sie ermöglicht es, bei kurzem Halten die Ventilation auch bei abgeschaltetem Motor weiterlaufen zu lassen. Entsprechend dem Batterieladezustand sind bis zu acht Minuten möglich. Diese Funktion gehört zur automatischen Klimaanlage und ist bis zu 30 Sekunden nach Abschalten des Motors verfügbar.

Ambientes Licht im Interieur
Bei der Nachtbeleuchtung sollen zahlreiche, neuartige Lichtquellen für ein sanftes, warmes Ambiente beitragen. So strahlen Leuchtelemente unter dem Mittelstreifen des Armaturenbretts, in den Türverkleidungen und im Dach ein indirektes Licht aus. Diese Leuchten werden durch kleine LEDs an den Türgriffen und an der vorderen Deckenleuchte ergänzt.

Alle Informationen auf einem Display
Sämtliche Fahr- und Komfortinformationen sind auf einem zentralen Bildschirm inmitten des Armaturenbretts zusammengefasst. Entsprechend dem Ausstattungsniveau sind die Farben dieses Bildschirms sowie die Art der angezeigten Information individuell einstellbar.

Drei Sitzreihen, sieben Sitzplätze
Mit einer Länge von 4,59 Metern, einer Breite von 1,83 Metern sowie einer Höhe von 1,66 Metern bietet der C4 Platz für drei Sitzreihen beziehungsweise sieben Passagiere. Auch in der dritten Sitzreihe sollen laut Citroën zwei Erwachsene Platz finden. Klappt man die Sitze in Reihe drei um und schiebt die zweite Sitzreihe nach hinten, entsteht ein Kofferraum von 576 Litern. Werden alle Sitze umgeklappt hat der Kompaktvan einen ebenen Laderaum mit 1.951 Liter Fassungsvermögen.

Mehr Komfort dank Pneumatik
Ein Novum in diesem Fahrzeug ist die pneumatische Federung, die vor allem den Komfort für die Insassen verbessern soll: Die Luftfederung soll Fahrbahnerschütterungen besser abdämpfen. Außerdem sorgt sie ungeachtet der Zuladung für eine konstante Bodenfreiheit. Außerdem lässt sich durch Knopfdruck die Ladekante zum Be- und Entladen absenken.

Entspanntes Fahren: NaviDrive System
Das NaviDrive System mit einem großen Sieben-Zoll-Farbbildschirm kombiniert ein integriertes, bluetooth-kompatibles GSM-Telefon mit Radio, MP3-Player, Fünffach-CD-Wechsler und GPS. Die wichtigsten Funktionen werden über Bedienelemente am Lenkrad gesteuert, mit denen außerdem die Spracherkennung aktiviert werden kann. Audio-Video-Buchsen im Handschuhfach ermöglichen den Anschluss von mobilen Geräten. Darüber hinaus bietet NaviDrive ein Notrufsystem an: In Kombination mit GPS- und Telefonfunktionen ermöglicht sie beispielweise die Lokalisierung des Fahrzeugs im Falle eines Unfalls.

Auto sucht sich Parkplatz selbst
Zudem ist das Auto mit einer Reihe elektronischer Fahrassistenzsysteme ausgerüstet. So sind eine automatische, elektrische Parkbremse und eine Berganfahrhilfe Serienausstattung. Optional gibt es einen Parklückendetektor. Dieses System benachrichtigt den Fahrer, sobald es eine den Abmessungen des Wagens entsprechende Parklücke gefunden hat und informiert ihn über die Schwierigkeit des Einparkmanövers. Optional ist eine elektronische Einparkhilfe für vorn und hinten erhältlich.

AFIL hilft gegen Sekundenschlaf am Steuer
Zusätzlich kann der C4 Picasso auch mit dem AFIL-Spurassistenten ausgestattet werden. Das System meldet sich auf Autobahnen oder Schnellstraßen bei einer Geschwindigkeit ab 80 km/h, wenn ein Spurwechsel ohne Blinken durchgeführt wird. In so einer Situation geht der Spurassisten davon aus, dass der Fahrer am Steuer eingenickt ist und das Lenkrad verzogen hat. Der unaufmerksame Fahrer wird dann durch eine Rüttelvorrichtung im Sitzpolster gewarnt.

Automatische Tankklappe
Zudem ist das Fahrzeug mit einer automatischen Tankklappe ausgestattet. Ein einfacher Druck auf eine Taste öffnet die Klappe. Durch das Einführen der Zapfpistole wird der Klappverschluss geöffnet, der den herkömmlichen Schraubverschluss ersetzt und so für die Dichtigkeit des Systems sorgt. Nach dem Tanken braucht die Klappe nur noch geschlossen zu werden.

Sieben Airbags Serienausstattung
Der C4 Picasso verfügt serienmäßig über sieben Airbags. Darunter befinden sich ein Knieschutz-Airbag für den Fahrer, zwei Front-Airbags, zwei Seiten-Airbags und zwei Vorhangairbags, die sich um die Sicherheit der Insassen sorgen. Vier Isofix-Sitze zeigen, dass der Franzose ein Auto für die Familie ist. So ist es zum Beispiel möglich, einen Kindersitz auf dem mittleren Fondsitz zu installieren, wo er von den Vordersitzen am einfachsten erreichbar ist. Gleichzeitig bleiben so die äußeren Sitze und damit der Zugang zur dritten Sitzreihe frei.

Zwei Diesel-Aggregate
Zur Markteinführung wird der C4 Picasso mit vier Motoren angeboten. Darunter finden sich zwei Ottomotoren und zwei Diesel-Aggregate. Der Einstiegsdiesel ist ein HDi 110 mit serienmäßigem Partikelfilter. Mit einem Hubraum von 1.560 Kubikzentimetern leistet er 109 PS und erreicht ein maximales Drehmoment von 240 Newtonmetern ab 1.750 Umdrehungen. Dieses Drehmoment kann mit der Overboost-Funktion, die kurzzeitig den Ladedruck erhöht, auf 260 Newtonmeter gesteigert werden. Entsprechend dem Ausstattungsniveau kann der HDi 110 mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe oder dem neuen elektronisch gesteuerten Sechsgang-Getriebe gekoppelt werden. Der HDi 135 leistet 136 PS. In Kombination mit dem elektronisch gesteuertem Sechsgang-Getriebe entwickelt er ein Drehmoment von 270 Newtonmetern bei 2.000 Touren. Der HDi 135 hat, wie der HDi 110, ein Einspritzsystem, das mit einem Turbolader mit variabler Einlassgeometrie arbeitet.

Zwei Benziner
Die Basismotorisierung bei den Ottos ist ein 1,8-Liter-Motor mit 125 PS. Er wird mit einem Fünfgang-Getriebe geliefert und entwickelt ein Drehmoment von 170 Newtonmetern bei 3.750 Touren. Der zweite Otto ist ein Zweiliter-Sechzehnventiler und leistet 140 PS. Sein maximales Drehmoment von 200 Newtonmetern liegt bei 4.000 Umdrehungen an. Dieser Motor hat einen stufenlos variablen Ventiltrieb (VVT), der bei jeder Drehzahl für die optimale Füllung der Brennräume sorgen soll.

Automatische Tankklappe
Zudem ist das Fahrzeug mit einer automatischen Tankklappe ausgestattet. Ein einfacher Druck auf eine Taste öffnet die Klappe. Durch das Einführen der Zapfpistole wird der Klappverschluss geöffnet, der den herkömmlichen Schraubverschluss ersetzt und so für die Dichtigkeit des Systems sorgt. Nach dem Tanken braucht die Klappe nur noch geschlossen zu werden.



Automatisiertes Sechsgang-Getriebe
Die Fahrgastzelle wurde völlig neu gestaltet, um mehr Raum zu schaffen. Durch den Wegfall der Mittelkonsole mit dem Schalthebel hat man im Cockpit mehr Platz. Das neue, automatisierte Sechsgang-Schaltgetriebe wird über einen Wahlhebel am Lenkrad und Schaltwippen an der Lenksäule betätigt. Der neu gewonnene Platz am Armaturenbrett wurde dafür genutzt, um vier große Ablagen unterzubringen. Im mittleren Fach besteht sogar die Möglichkeit, entweder eine 1,5-Liter-Flasche oder zwei 0,5-Liter-Flaschen zu kühlen. Wie der C4 hat der C4 Picasso ein in Höhe und Reichweite verstellbares Lenkrad mit feststehender Nabe.

Flüssiges, schnelles Schalten
Durch eine spezielle Technik soll sich das elektronisch gesteuerte Getriebe sowohl bei Handschaltung als auch im Automatikbetrieb durch sanftes und flüssiges Schalten auszeichnen. Dafür sind so genannte elektrohydraulische Aktuatoren verantwortlich. Dank ihnen geht der ruckfreie Lastenwechel nicht auf Kosten der Schaltgeschwindigkeit.

Preise ab 20.800 Euro
Der Kompaktvan wird in den Ausstattungslinien Advance, Style, Tendance und Exclusive angeboten. Die Preise beginnen bei 20.800 Euro für den 1.8 16V Advance. Das preiswerteste Dieselmodell ist der HDi 110 Advance für 22.400 Euro. Die teuerste Variante, der HDi 135 Exclusive, ist ab 29.400 Euro zu haben.

Citroën C4 Picasso