2007 wird für die britsche Edelschmiede ein spannendes Jahr

Der britische Sportwagenhersteller Aston Martin hat 2007 ein spannendes Jahr vor sich. Wahrscheinlich noch in 2006 dürfte sich der Mutterkonzern Ford von seiner hübschen Tochter trennen. Über den neuen Besitzer der englischen Premiummarke ist offiziell noch nichts bekannt und wohl auch noch nichts entschieden. Unabhängig davon, wer bei Aston Martin demnächst das Ruder übernimmt, sind für das Modelljahr 2007 die Weichen bereits gestellt und damit einige spektakuläre Neuheiten in der Pipeline. Neben dem neuen Autoshift-Manual, eine Art Formel-1-Getriebe, wird Aston Martin Anfang 2007 noch die DBS genannte Hochleistungsvariante vom DB9 ins Rennen schicken. Etwas ungewisser ist hingegen die Zukunft des Viertürers Rapide. Kommen wird er, das ist wohl sicher. Über den Marktstarttermin gibt es hingegen noch keine konkreten Angaben. Doch sehr wahrscheinlich wird das künftige Top-Modell erst 2008 zu haben sein.

Kleiner 911er-Konkurrent
Bereits 2005 hat Aston Martin mit dem V8 Vantage seine Modellpalette nach unten abgerundet. Waren die schicken Flitzer aus Gaydon bisher stets mit seidigen V12-Motoren ausgestattet, kam das jüngste Modell mit einem Achtzylinder daher. Dieser Motor mobilisiert immerhin respektable 385 PS und bietet damit Fahrleistungen auf Augenhöhe eines Porsche 911 Carrera S – dem Hauptkonkurrenten des V8 Vantage.

Frischluft-V8 kommt schon bald
Wie bei Aston Martin kaum anders zu erwarten, so wird es vom diesem V8 Vantage auch eine offene Variante mit Stoffdach geben. Diese Softtop-Version dürfte im Dezember 2006 auf der Los Angeles Autoshow erstmalig dem fachkundigen Publikum präsentiert werden. Noch bevor Aston Martin die ersten offiziellen Bilder vom neuen Cabriolet veröffentlicht, sind unserem Erlkönig-Fotografen einige sehenswerte Schnappschüsse eines weitgehend ungetarnten Prototypen auf dem Nürburgring gelungen. Die Bilder lassen zumindest wenig Zweifel daran, dass eine Offen-Variante des V8 Vantage schon sehr bald kommen wird. Was den genauen Termin des Marktstarts und den Modellnamen betrifft, dürfen wir uns hingegen überraschen lassen. Auch beim Preis darf man noch gespannt sein. Doch wahrscheinlich wird die Frischluft-Variante rund 120.000 Euro kosten.

Bildergalerie: Ungetarnt und offen