Sonnenblumenöl im Reifen sorgt für mehr Sicherheit im Winter

Seit 1. Mai 2006 haben deutsche Verkehrsteilnehmer ,die Ausrüstung von Kraftfahrzeugen an die Wetterverhältnisse anzupassen". So fordert es der Paragraf 2, Absatz 3a der neu gefassten Straßenverkehrsordnung StVO. Die gewohnt schwammige Formulierung des Passus lässt zumindest durch den Nebensatz ,hierzu gehören insbesondere geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage" eines durchblicken: Winterreifen sind in Zukunft Pflicht.

Der Markt wächst
Der Markt für Winterreifen in Deutschland wächst stetig. Reifenhersteller und Fachhandel gehen davon aus, dass 2006 erstmals das Volumen des Sommerreifengeschäfts übertroffen wird. Gründe für diesen Trend sind zum einen der erwartete Anstieg der PKW-Neuzulassungen vor der anstehenden Mehrwertsteuererhöhung, die seit Mai 2006 geltenden Bußgelder für nicht der Witterung angepasste Bereifung sowie ein allgemein gestiegenes Sicherheitsbewusstsein.

Verbraucher begrüßen die neue Regelung
Der Reifenhersteller Michelin erwartet für die Branche allein aufgrund der neuen Gesetzgebung einen zusätzlichen Absatz von 1,1 Millionen Reifen im Geschäftsjahr 2006. Aktuellen Umfrageergebnissen zu Folge begrüßen 71 Prozent der Verbraucher die neue Verordnung zur Winterreifenpflicht bei widrigen Witterungsverhältnissen. Rund die Hälfte der Verbraucher, die in den letzten Jahren ohne Winterreifen unterwegs waren, geben an, sich für den kommenden Winter mit entsprechender Bereifung rüsten zu wollen. Des Weiteren ist ein Trend zu Reifen mit höherem Speedindex zu erkennen, der selbst in den kleineren Hubraumklassen verstärkt Einzug hält.
Zwischen 1995 und 2005 stieg der Anteil an Neuzulassungen von Fahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 190 km/h von 23,7 Prozent auf 41,2 Prozent.


Schnellfahren ist auch im Winter ,in"
Eine Vielzahl der Verbraucher möchte sich offensichtlich auch im Winter die Möglichkeit zum Schnellfahren offen halten. Winterreifen mit Limitierung auf 160 km/h Höchstgeschwindigkeit spielen dagegen eine immer geringer werdende Rolle auf dem Absatzmarkt. Machten Sie zu Beginn der 1990er Jahre noch einen Anteil von insgesamt rund 50 Prozent des Reifengeschäfts aus, spielen Sie nunmehr eine nur noch untergeordnete Rolle. Den Löwenanteil stellen mittlerweile Reifen mit Geschwindigkeitsindex T, also bis 190 km/h. Diese haben aktuell einen Anteil von insgesamt 76 Prozent.

Michelin-Reifen Alpin A3 für die Mittelklasse
In eben dieser Klasse versucht auch Michelin mit dem Winterpneu Alpin A3, ein attraktives Angebot auf den Markt zu bringen. Bestechen soll der neu entwickelte Reifen durch ein ausgewogenes Fahrverhalten auf winterlichen Straßen und gute Nässe- und Bremseigenschaften bei gleichzeitig hoher Laufleistung. Er wurde speziell für die unterschiedlichsten Verhältnisse auf winterlichen Straßen entwickelt und soll auf Schnee, Matsch, Nässe und trockener Straße gleichermaßen gute Allroundeigenschaften bieten.

Völlig neue Reifenarchitektur
Um eine hohe Lebensdauer zu gewährleisten, entwickelten die Michelin-Spezialisten eine völlig neue Reifenarchitektur. Durch das Zusammenspiel von Karkasse, Gürtel und Profil verteilen sich die Kräfte – im Vergleich zu herkömmlichen Reifen – gleichmäßiger auf eine wesentlich größere Fläche. Somit wird eine gleichmäßigere und langsamere Abnutzung.

Mehr Qualität durch neue Testbedingungen
Dies erreichte der bekanntermaßen auf hohe Langlebigkeit bedachte Reifenhersteller durch deutliche Verschärfung der internen Testbedingungen. Die Reifen werden auf dem Teststand mit deutlich höheren Geschwindigkeiten und über längere Distanzen getestet, als dies bei der Konkurrenz üblich ist. Der dabei reduzierte Rollwiderstand kommt nicht zuletzt auch der Umwelt zugute, da immerhin 25 bis 30 Prozent des Gesamtfahrwiderstandes eines Fahrzeugs durch die Reifen verursacht werden.

Mehr Grip dank Sonnenblumenöl
Michelin senkt so also zusätzlich, zu den besseren Fahreigenschaften auf winterlichen Straßen, noch die Umweltbelastung durch Schadstoffemissionen.
Den deutlich höheren Grip des Alpin A3 erreicht Michelin, indem die 100-prozentige Silica-Mischung der Lauffläche durch den Zusatz von Sonnenblumenöl weiter optimiert wird. Dies verkürzt nicht zuletzt auch den Bremsweg um wertvolle Meter. Beim Profil achtete Michelin auf optimal auf winterliche Straßenverhältnisse zugeschnittene Performance. Breite Kanäle in Längsrichtung, zusätzliche Längseinschnitte in den Schulterbereichen und schräge Profilblöcke auf der Außenseite leiten das Wasser zwischen Reifen und Straße gezielt ab. Somit verringert der Alpin A3 auch die Gefahr des Aquaplaning.

Profil mit bidirektionalen Lamellen
Für die Haftung auf verschneiten Straßen sorgt eine Neuerung im Hause Michelin. So genannte bidirektionale Lamellen im Profil des Alpin A3 sollen optimale Performance bei jedem Witterungsverhältnis bieten. Jede einzelne der rund 1.200 Lamellen krallt sich in die Schneedecke und sorgt so für bestmögliche Traktion und einen kurzen Bremsweg auch auf Schnee.



Gute Performance auch auf nasser Fahrbahn
Die bidirektionalen Lamellen sorgen dafür, dass die Profilblöcke trotz der hohen Lamellendichte auch auf trockener Straße noch steif genug bleiben. Die Einschnitte verlaufen dabei in horizontaler und vertikaler Richtung, sodass sich die Lamellen gegenseitig blockieren. Dies ermöglicht dem Alpin A3 im Ergebnis, trotz der zahlreichen Einschnitte, eine gute Fahrstabilität, exaktes Handling und einen stabilen Geradeauslauf auch auf nasser Fahrbahn.

Bestnoten im ADAC-Winterreifentest
Die variable Geometrie der Lamellen garantiert selbst an der Verschleißgrenze von vier Millimetern noch eine hohe Lamellendichte, fast wie im Neuzustand. Das macht den Michelin A3 zu einem der besten Reifen in seiner Klasse. Zu eben diesem Ergebnis gelangte auch der ADAC in seinem jüngsten Winterreifentest.
Dort unterzog der Automobilklub 19 Pneus umfangreichen Prüfungen unter winterlichen Bedingungen.

Die Summe der Eigenschaften überzeugt
Der Michelin A3 überzeugte in der getesteten Version 185/60 R14T durch die Summe seiner Eigenschaften. Schwächen leistete er sich in keiner der getesteten Disziplinen und konnte sich in der Teildisziplin Verschleiß sogar noch deutlich vom Feld der Wettbewerber absetzen. Ebenfalls auf Top-Niveau waren sämtliche Leistungen auf trockener und nasser Fahrbahn. Kein Wunder also, dass der Alpin A3 im Ergebnis die Auszeichnung ,besonders empfehlenswert" erhielt.

Alle gängigen Dimensionen
Der speziell auf die Kompakt- und Mittelklasse zugeschnittene Alpin A3 kommt in den 16 gängigsten Dimensionen von 13 bis 16 Zoll in den Handel.
(cn)

Bildergalerie: Sonnenblumenöl im Reifen