Suzuki macht aus dem Jimny ein Sondermodell für Naturburschen

Wer draußen überleben will, kann alle Hilfe gebrauchen, die er kriegen kann. Suzuki trägt jetzt auch einen Teil dazu bei, Outdoor-Probleme technisch zu lösen. Der kenterwillige Jimny wird jetzt für Jäger und Angler sowie Land- und Forstwirte aufgemotzt.

Gelände-Grundlagen
Für den Einsatz in den deutschen Waldplantagen eignet sich der Jimny wegen seiner grundlegenden Geländewagen-Konstruktion. Ein Leiterrahmen, zwei Starrachsen, Schraubenfedern und ein zuschaltbarer Allradantrieb helfen beim Befahren von Wald und Flur. Die wichtigsten Gelände-Maße: 42 Grad vorderer und 46 Grad hinterer Böschungswinkel, 190 Millimeter Bodenfreiheit. Bei schnellen Lastwechseln neigt der Jimny zwar zum Umkippen, aber wer mit dem Wagen durchs Unterholz pirscht, sollte seinen Gasfuß im Griff haben. Dieser kann entweder einen 1,3-Liter-Benzinmotor mit 86 PS oder einen 1,5-Liter-Dieselmotor mit ebenfalls 86 PS steuern.

Gerüstet fürs blutige Geschäft
Als Tarnüberzug kommt nur die Farbe ,Grove green pearl metallic" in Frage, obwohl ein richtiger Tarnanstrich eigentlich matt sein müsste. Hinter den Frontsitzen trennt ein Metallgitter den scharfen Jagdhund von seinem Herren. Ein Suchscheinwerfer mit passender Ladestation ist am Trenngitter befestigt. Für den Laderaum gibt es noch eine Wildwanne, damit das zur Strecke gebrachte Getier nicht das Fahrzeug vollblutet. Ansonsten kann diese sicher auch Abwurfstangen (Geweihe) aufnehmen.

Kosten und mehr
Fußraum-Gummimatten vorn sorgen für eine leicht zu reinigende Unterlage. Wer soviel mitschleppt, dass er einen Hänger braucht, wird mit einer abnehmbaren Anhängerkupplung erlöst. Und für Jäger mit Nachtblindheit wird auch noch eine Mag-Lite-D-Cell-Taschenlampe mit Suzuki-Lasergravur beigelegt. Die Benzinvariante kostet 14.990 Euro, bei Selbstzünderausrüstung werden 16.790 Euro fällig. In beiden Fällen beträgt der Preisvorteil für den Kunden 550 Euro.

Suzuki Jimny Ranger