Sportwagen-Schmiede stellt möglichen CLS-Konkurrenten in Detroit vor

Ein noch junger Trend im Autobau sind viertürige Luxuslimousinen mit betont coupéhafter Linienführung. Zu den besonders erfolgreichen Vertretern dieser exotischen Spezies zählt der CLS von Mercedes. Der Triumph dieser Baureihe animiert auch andere Autohersteller dazu, in naher Zukunft mit ähnlichen Modellen anzutreten. Unter anderem will Porsche 2009 mit dem Panamera in dieses Segment vorstoßen. Einen ersten Schritt in Richtung viertüriges Coupé stellt auch die britische Nobelmarke Aston Martin mit der Studie Rapide auf der Detroit Auto Show vom 8. bis 22. Januar 2006 vor.

Längere Karosserie
Selbstbewusst gibt sich der Rapide als typischer Aston Martin: Den prominenten Kühlergrill und die lang gezogenen Frontscheinwerfer kennt man in ähnlicher Form auch vom DB9. Auffällig ist die deutlich längere Karosserie, die Platz für vier Türen zwischen Vorder- und Hinterachse bietet. Der Clou: Dank der mit dem Türblech bündigen Griffe sind die Türen als solche auf den ersten Blick nicht zu erkennen.

Man darf gespannt sein
Insgesamt hinterlässt der Rapide einen durchaus stimmigen Eindruck und könnte in dieser Form schon bald in Serie gehen. Die Technik für den Viertürer liegt weitestgehend im Regal und dürfte somit kurze Entwicklungszeiten ermöglichen. Vermutlich ist die Serienfertigung des Rapide aber noch nicht beschlossene Sache, sondern wird von der Publikumsreaktion in Detroit abhängen. Sollte diese positiv ausfallen, könnte schon recht bald ein weiteres, besonders teures Modell der Marke Aston Martin kommen.
(mh)

Bildergalerie: Detroit: Flotter Vierer