Studie zeigt Neuinterpretation der Legende aus den Siebzigern

Der Dodge Challenger ist eine Legende der 70er-Jahre. Jetzt zeigt eine Studie auf der Auto Show in Detroit, wie der Klassiker auferstehen könnte. Das Lastenheft der Designer war kurz. Die essenziellen Attribute eines Muscle-Car sind eindeutig amerikanisch: Jede Menge PS, typische Linien, ein aggressiver und gieriger Kühlergrill sowie gewagte Farben und grafische Elemente.

Geduckter, harter Typ
Wegen ihrer Schlüsselrolle für die Gesamterscheinung war es besonders wichtig, die richtigen Proportionen zu finden: Das Concept Car Dodge Challenger hat 2,95 Meter Radstand, 15 Zentimeter mehr als das Original. Insgesamt aber ist das Concept Car fünf Zentimeter breiter, was es zu einem geduckten, harten, entschlossen wirkenden Typ macht. Die verchromten Fünfspeichenräder messen vorn 20 und hinten 21 Zoll. Sie schließen bündig mit der Karosserie ab und geben dem Auto die kraftvoll-muskulöse Haltung eines Preisboxers, der heiß darauf ist, die Welt zu erobern.

Typischer Dodge-Grill
Motorhaube und Heckklappe der Studie sind höher als beim 1970er-Original. Typisch Challenger ist die Frontpartie mit ihrem unverwechselbaren Dodge-Fadenkreuz-Grill und den zwei dazugehörigen Doppel-Rundscheinwerfern. Dabei sind die jeweils inneren Scheinwerfer etwas nach hinten versetzt. Ihre Bezeichnung Six-Shooter haben diese inneren Scheinwerfer von sechs kleinen Spotlampen, die den eigentlichen Fernscheinwerfer einrahmen.

Wirkliches Muscle-Car mit 425 PS
Unter der Haube der Challenger-Neuinterpretation wummert ein V8-HEMI-Motor. Er schöpft bei 6.000 Touren satte 425 PS aus 6,1 Litern Hubraum. Mit der Maschine gelingt der Sprint auf Tempo 100 in etwa 4,5 Sekunden. Das Drehmoment von 569 Newtonmetern ist bei 4.800 Touren zur Stelle. Die Spitze gibt der Hersteller mit 280 km/h an.

Bildergalerie: Detroit: Dodge-Hengst