Ford Edge und Shelby GT500 sowie die Studien Reflex und F-250 Super Chief

Mit zwei neuen Modellen und zwei interessanten Designstudien geht Ford auf der Detroit Motor Show (12. bis 22. Januar 2006) in das neue Autojahr. Neu entwickelt wurde der Ford Edge, ein Crossover Utility Vehicle (CUV), das auch mit Allradantrieb erhältlich ist. Angetrieben wird der Edge von einem neu entwickelten V6-Benzinmotor. Dieser 3,5 Liter große Sechszylinder leistet 250 PS. Der Edge verfügt über besondere Sicherheitstechnologien wie eine Roll Stability Control (RSC) sowie über einen MP3-Spieler-Anschluss, eine Laptop-Halterung in der Mittelarmlehne und ein Panorama-Glasschiebedach.

Der kräftigste Mustang aller Zeiten
Das zweite neue Serienmodell hat es faustdick hinter den Ohren: Der Shelby GT500 des Modelljahres 2007 ist der stärkste Ford Mustang aller Zeiten. Rund 40 Jahre, nachdem der erste GT500 für Furore sorgte, hat die amerikanische Rennsportlegende Carroll Shelby zusammen mit dem Special Vehicle Team (SVT) von Ford wieder einen Hochleistungssportwagen entwickelt. Er mobilisiert dank Kompressoraufladung 475 PS aus seinem 5,4-Liter-V8. Ab Sommer 2006 ist das Fahrzeug in den USA als Coupé und Cabrio erhältlich.

Reflex mit Diesel-Hybridmotor
Mit der Studie Reflex will Ford den Beweis erbringen, dass mutige und innovative Kompaktwagenstudien auch aus Amerika kommen können. Das Auto wird von einem Diesel-Hybridmotor angetrieben, der sich mit rund 3,5 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer begnügt. Neben dem Hybridantrieb für die Vorderachse steht an der Hinterachse ein eigener Elektromotor zur Verfügung. Dank dieser Form des Allradantriebs soll das Concept Car auch ausgezeichnete Handling-Eigenschaften besitzen. Der unkonventionelle Einsatz von Solartechnologie, ein besonders variabel gestalteter Innenraum mit synthetischen und wiederaufbereiteten Materialien sowie aufblasbare Sicherheitsgurte auf der Rückbank sind weitere Highlights.

F-250 Super Chief: Wasserstoff, Alkohol oder Benzin
Ebenfalls einer fortschrittlichen Umwelttechnik verpflichtet fühlt sich eine ganz anders geartete Designstudie: der F-250 Super Chief Concept. Der Pick-up wird von einem aufgeladenen V10-Motor angetrieben, der wahlweise mit Wasserstoff, Alkohol oder Benzin angetrieben werden kann. Die Kombination der drei Energieträger ermöglicht dem Fahrzeug eine Reichweite von rund 800 Kilometern. Als Namensgeber fungierten die ,American Super Chief"-Passagierzüge, die zwischen 1936 und 1971 alle Metropolen der USA miteinander verbanden. Besonders edel ist die Studie im Interieur. Die Oberflächen sind in amerikanischem Walnussholz, gebürstetem Aluminium und braunem Leder ausgeführt. Zu den weiteren Highlights zählen LED-Frontscheinwerfer, ein durchgehendes Glasdach und ausfahrbare Fußstützen für die Gäste auf der Rücksitzbank.
(sl)

Bildergalerie: Ford in Detroit