Nach dem V8-Coupé stellen die Briten jetzt die Offen-Variante vor

Wie treffend: Im stets sonnigen Kalifornien wird der britische Sportwagenhersteller Aston Martin den kleinen V8 Vantage in einer völlig neuen Cabrio-Version Ende November 2006 präsentieren. Auf der dortigen Los Angeles Auto Show feiert der zweisitzige Roadster seine Publikumspremiere. Jetzt haben die Engländer erste Bilder und Informationen zum neuen Modell veröffentlicht.

Vollautomatisches Verdeck
Wie es sich für einen britischen Open-Air-Sportler gehört, werden die Passagiere auch im Fall des V8 Vantage Roadster von einem klassischen Stoffdach geschützt. In der Mittelkonsole des edel und sportlich gestalteten Innenraums befindet sich ein Verdeckknopf. Wird dieser gedrückt, verschwindet die Kapuze elegant und vollständig in nur 18 Sekunden unter einem Metalldeckel hinter den Sitzen und vor dem Kofferraum. Diese Lösung geht zulasten des Gepäckabteils. Während das V8-Coupé 300 Liter Stauraum bietet, ist dieses beim Roadster auf bescheidene 144 Liter geschrumpft.

Trotz Mehrgewicht ein starker Renner
Ein weiterer Nachteil der Offen-Konstruktion ist das gestiegene Gesamtgewicht. Im Falle des 4,38 Meter langen Cabriolets hat es sich trotz der umfangreichen Verwendung von Aluminium von 1.570 Kilogramm beim Coupé auf immerhin 1.710 Kilogramm erhöht. Doch nach Angaben von Aston Martin hat der 386 PS starke 4,3-Liter-V8-Motor ein weiterhin leichtes Spiel mit dem Roadster. So sprintet die offene Flunder in glatt fünf Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Der Vortrieb endet erst bei 280 km/h.

Zwei Getriebe zur Wahl
Auf die Straße kommt die üppige Kraft des Motors übrigens nach dem Transaxle-Prinzip – die Maschine ist als Front-Mittelmotor untergebracht, das serienmäßige Sechsgang-Schaltgetriebe sitzt über dem Heckantrieb. Diese Konstruktion ermöglicht eine Gewichtsverteilung von 49 zu 51 und verspricht so gute Handlingeigenschaften. Neben dem konventionellen Handschaltgetriebe bietet Aston Martin optional für den Roadster die neue automatische Sport-Shift-Schaltung an. Hier hat der Fahrer die Möglichkeit, die Gänge über Schaltwippen hinterm Lenkrad selber zu wechseln. Die Schaltzeiten dieses Getriebes sollen nach Aussage von Aston Martin extrem kurz sein.

Umfangreiche Serienausstattung
Zur Serienausstattung des V8 Vantage Roadster zählen neben elektrisch verstellbaren Ledersitzen außerdem eine Klimaautomatik, eine 160-Watt-Audioanlage mit CD-Wechsler, vier Airbags, eine Reifenluftdruckkontrolle, das Stabilitätsprogramm DSC, eine Traktionskontrolle, ABS und LED-Heckleuchten. Ausgeliefert wird der Zweitürer auf 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit 235er-Reifen vorne und 275er-Pneus hinten.

Kommt im zweiten Quartal 2007
Alternativ bietet Aston Martin gegen Aufpreis 19-Zoll-Felgen an. Ebenfalls optional sind Xenon-Leuchten, Sitzheizungen, ein Tempomat und ein GPS-Navigationssystem. Die ersten V8 Vantage Roadster sollen im zweiten Quartal 2007 ausgeliefert werden. Über die Preise gibt es derzeit noch keine Informationen. Das V8 Coupé kostet übrigens 104.990 Euro. Der Roadster dürfte rund zehn Prozent teurer werden.

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