Britischer Hersteller zeigt Viertürer-Coupé in Detroit

Mit der Studie Rapide zeigt Aston Martin auf der Detroit Auto Show 2006 ein besonders elegantes viertüriges Coupé. Damit greift der britische Hersteller einen Trend auf, der langsam im Kommen ist. Zu den besonders erfolgreichen Vertretern dieser exotischen Spezies zählt heute bereits der CLS von Mercedes. Andere Hersteller ziehen nach: Unter anderem will Porsche 2009 mit dem Panamera in dieses Segment vorstoßen.

Längere Karosserie
Selbstbewusst gibt sich der Rapide als typischer Aston Martin: Den prominenten Kühlergrill und die lang gezogenen Frontscheinwerfer kennt man in ähnlicher Form auch vom DB9. Auffällig ist die 30 Zentimeter längere Karosserie, die Platz für vier Türen zwischen Vorder- und Hinterachse bietet. Der Clou: Dank der mit dem Türblech bündigen Griffe sind die Türen als solche auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Der Ausschnitt für die hinteren Türen ist ungewöhnlich weit in die C-Säule geschnitten. Das soll zu einem bequemen Ein- und Aussteigen beitragen.

Großes Sonnendach aus Kunststoff
Der Innenraum des Viersitzer-Coupés ist elegant und luxuriös eingerichtet. Helles Leder und mattes Aluminium schaffen Wohlfühl-Atmosphäre. Ein großes Sonnendach aus leichtem Kunststoff lässt viel Licht herein. Zusätzlich gibt es eine Zweizonen-Klimaautomatik. Die Fondgäste können sich über einen DVD-Player freuen. Zwar ist das Armaturenbrett fahrerorientiert gestaltet, dennoch ist beispielsweise der Monitor für das Navigationssystem für alle Passagiere gut einsehbar. Besonders auffällig ist die Jaeger-LeCoultre-Uhr: Die Schweizer Marke gehört seit längerem zu den Partnern von Aston Martin.

Champagner-Staufach im Kofferraum
Zu den weiteren Annehmlichkeiten zählt ein großes, gekühltes Staufach im Kofferraum. Es fasst neben zwei Magnum-Flaschen Champagner auch vier Kelche. Desweitern sind hier neben einem Schachbrett und Figuren weitere Unterhaltungsspiele untergebracht.

V12-Motor aus dem DB9
Als Antrieb dient der V12-Motor des DB9. Die 480 PS starke Maschine ist mit einer Sechsstufen-Automatik kombiniert, deren Übergänge für den Rapide sanfter abgestimmt wurden. Ob der Rapide in Serie gebaut wird, ist noch nicht bekannt.
(mh/hd)

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