Kia präsentiert koreanisch-kalifornisches Konzeptfahrzeug

Ein koreanisch-kalifornisches Gemeinschaftswerk stellt Kia auf der Auto Show in Detroit vom 12. bis 22. Januar 2006 vor: die Studie Soul. Das Concept Car ist ein Crossover Utilitiy Vehicle (CUV) mit einem kühnen, sportlichen Look. Es erinnert an das Design der Studie Kia Mesa, die auch als KCD-II bekannt ist. Diese wurde 2005 in Detroit vorgestellt.

Soul als Seele und Seoul
Der Soul ist ein Gemeinschaftsprodukt der Kia-Designstudios in Kalifornien und Korea. Auch der Name der Studie spielt auf die Kooperation an: ,Wir wollten ein lebendiges, sozusagen ‚beseeltes' Design, daher das Wort ‚Soul' – das zudem genauso klingt wie Seoul, die Hauptstadt Koreas und der Hauptsitz der Kia Motors Corporation", so Tom Kearns, Chefdesigner von Kia Amerika.

Außendesign mit klarer Linie
Der Soul hat eine kompakte SUV-Karosserie. Ihr Look soll verdeutlichen, dass sich der Wagen gleichermaßen zum Bergklettern eignet wie zum wendigen Manövrieren in der City. Die bis in die Seite gezogene Windschutzscheibe, die kraftvoll ausgestellten Radhäuser, die markant gestylten Scheinwerfer und die abfallende Dachlinie verleihen der Studie einen athletischen Auftritt.

Elektrisches Panorama-Sonnendach
Der Kia Soul verfügt über ein elektrisches, weit zu öffnendes Panorama-Sonnendach. Sein vorderes Teil passt exakt über das hintere und lässt sich komplett zurückfahren. Ins Dach integriert sind zudem auf Schienen verschiebbare Gepäckträger.

Rucksack-Fach an der Heckklappe
Die Frontschürze hat die Funktion eines Unterfahrschutzes. Markante, seitliche Lufteinlässe tragen zur Kühlung des Motors bei. Die Passagiere gelangen über hinten angeschlagene Fondtüren in den Innenraum. Die hoch positionierten Rückleuchten sind besser sichtbar und sollen so die Sicherheit erhöhen. In die fernbedienbare Heckklappe wurde ein so genanntes Rucksack-Fach eingepasst. Es lässt sich von außen öffnen und sei ideal für schmutzige oder nasse Gegenstände wie Wanderstiefel, Badezeug oder Skateboard, so Kia.

Notebook mit WLAN
Halbschalensitze vorn sollen einen hohen Sitzkomfort bieten, hinten ermöglichen die vollständig einklappbaren Rücksitze die Erweiterung des Kofferraums. Bei der Innenraumgestaltung ließen sich die Designer auch durch das High-End-Audiosystem inspirieren. Zum multimedialen Entertainment-System gehört ein Notebook, das am Handschuhfach untergebracht ist. Es steht auf einer ausziehbaren Ablage, die sich in Richtung des Fahrers schwenken lässt. Das Multimediasystem beinhaltet Bluetooth- und MP3-Technologie, mehrere USB-Ports, WLAN und Telematik-Funktionen.

Ambiente-Beleuchtung
Für die Fondpassagiere stehen Videomonitore zur Verfügung, die sich aus der Mittelkonsole ausfahren lassen. Das gediegene Ambiente wird durch eine ausgeklügelte Beleuchtung unterstrichen. Statt der üblichen Deckenleuchten umzieht ein großes Lichtelement das Panoramadach. Diese Technik kommt auch an den Türverkleidungen zum Einsatz.

Zweiliter-Benziner
Das frontgetriebene Konzeptfahrzeug wird von einem 2-Liter-Benziner mit vier Zylindern bewegt. Das Triebwerk ist mit einer Fünfstufen-Automatik kombiniert, die sich auch mit der Hand schalten lässt.
(hd)

Kühnes Kia-Konzept