Mehr Leistung, weniger Gewicht und eine extravagante Sport-Optik für die Viper

Was Karman für Deutschland, ist in gewisser Weise die Firma ASC (American Specialty Cars) für die Vereinigten Staaten. Wie Karmann, hat auch der amerikanische Open-Air-Spezialist viele Festdach-Autos enthauptet und das Dachblech durch variable Konstruktionen aus Glas oder Stoff ersetzt. Ein spektakuläres Cabriolet der in Southgate, Michigan ansässigen Firma ist der Chrysler 300C mit Softtop. Im Januar 2005 sorgte die Premiere dieser Frischluft-Version auf der Detroit Auto Show für einigen Wirbel.

615-McLaren-PS
An gleicher Stelle präsentiert ASC nun seine Interpretation des Dodge Viper Coupés, wieder mit einer Dachkonstruktion für die leichten Momente im Leben. Gleichzeitig wurde die auf den Namen Diamondback getaufte Viper-Version in eine neue Dimension des Vorwärtsdrangs katapultiert. Mit den 510 Serien-PS sorgt der Zehnzylinder-Motor bereits für gigantischen Vortrieb. Eine Leistungsspritze von McLaren Performance Technologies verhilft der ASC-Version zu aberwitzigen 615 PS.

ASC baut Dach aus Karbon
ASC hat darüber hinaus mit dem Einsatz von besonders leichten Bauteilen der Dodge Viper einige Pfunde abtrainiert. Unter anderem das Blechdach wurde durch ein entsprechendes Bauteil aus Karbon ersetzt. Das Resultat ist laut ASC eine Gewichtsersparnis von immerhin 39 Kilogramm. Statt bisher der 3,9 Sekunden für den 60-Meilen-Sprint (60 Meilen sind 96 km/h), benötigt die Diamondback-Viper nur noch 3,5 Sekunden.

Rennwagen-Optik
Auch optisch macht die Edelstein-Schlange auf Dynamik. Auffällig ist der breite, in Fahrzeuglänge über Motorhaube und Dachmitte verlaufende Rennstreifen in Schwarz, der sich von der Lackierung in Artic-Weiß abhebt. Außerdem ist die Motorhaube in der Mitte offen und legt die zehn Ansaugtrichter des Motors frei. So hergerichtet, empfiehlt sich die Diamondback-Viper wohl am ehesten für das Schaulaufen auf Rennstrecken. Eine straßentaugliche Serienversion ist hingegen nicht geplant.
(mh)

ASC Diamondback Viper