Überarbeiteter Astra feiert Weltpremiere auf der Bologna Motorshow

Mit neuen Motoren und Design-Akzenten kommt der Opel Astra ab Februar 2007 in den Handel. Die Neuauflage kann ab 20. November 2006 bestellt werden. Die Weltpremiere findet auf der Bologna Motorshow vom 7. bis zum 17. Dezember 2006 statt. Zukünftig können Astra-Kunden unter elf Motoren von 90 bis 240 PS wählen. Mit zwei neuen 1,6-Liter-Benzintriebwerken und zwei 1,7-Liter-CDTI-Common-Rail-Turbodieseln erhält das Astra-Programm weitere Antriebsalternativen.

Mehr Leistung bei gesunkenem Verbrauch
Ein gewichtsoptimierter 1,6-Liter-Ecotec-Motor mit 115 PS ergänzt das bisherige, 105 PS starke 1,6-Liter-Twinport-Triebwerk. In Verbindung mit der Fünfgang-Easytronic soll der 115-PS-Astra nur noch 6,3 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrauchen. Für diesen positiven Effekt zeichnet in erster Linie die kontinuierlich variable Steuerung der beiden Nockenwellen ,Cam-Phase" verantwortlich. Damit kann je nach Drehzahl- und Lastbereich des Vierventilers eine leistungs- oder verbrauchsoptimale Ventilsteuerzeit gewählt werden. Noch deutlicher fällt die Verbrauchsreduzierung des neuen 180 PS starken 1.6 Turbo aus, der den 2,0-Liter-Turbo mit 170 PS ersetzt und serienmäßig mit Sechsgang-Getriebe angeboten wird. Hier soll sich gegenüber dem Referenzmotor eine Verringerung des Gesamtverbrauchs um mehr als 13 Prozent auf 7,7 Liter pro 100 Kilometer ergeben.

Common-Rail-Technik und Pratikelfilter
Die neuen 1,7-Liter-CDTI-Motoren mit 110 und 125 PS, jeweils mit Sechsgang-Schaltgetriebe, zeichnen sich durch ihre Common-Rail-Einspritzung aus. Vierventil-Technik mit Drallsteuerung und ein wartungsfreier Partikelfilter runden das Paket ab. Sie werden ab Frühjahr 2007 verfügbar sein und die 1.9 CDTI-Aggregate 100 beziehungsweise 120 PS ablösen. Sie sollen mit einem Drehmomentzuwachs um 20 beziehungsweise 40 Newtonmeter spürbar mehr Power bei zugleich reduzierten Schadstoffwerten liefern.


Astra-Formensprache wird beibehalten
Der Fünftürer und der Caravan tragen am Kühlergrill künftig eine breitere Chromspange mit integriertem Opel-Signet. Das dominante Schmuckelement nimmt die Pfeilung der Motorhaube auf und führt sie fließend in die jetzt ebenfalls verchromten Lamellen des zweigeteilten Kühlergrills über. Der Spalt zur Motorhaube wurde optisch reduziert. Die Schwünge um die Nebelscheinwerfer-Aussparungen binden auch den Stoßfänger in das dynamische V-Thema ein. Dazu kommen Scheinwerfergehäuse im Chrom-Look als Alternative zu den dunkel getönten Versionen, die künftig dem Astra Sport sowie den Xenon- und Kurvenlicht-Varianten vorbehalten bleiben. Weiteres neues Astra-Erkennungszeichen sind Rückleuchten im 3D-Block-Design. Der Astra GTC erhält einen Wabengrill, der den Look des coupéartigen Dreitürers noch sportlicher gestalten soll. Das Caravan-Dach ziert zukünftig eine Aluminium-Dachreling.

Chrom für den Innenraum
Den Innenraum prägen zusätzliche Chromringe um die Klima- und Radioregler sowie neue Dekorleisten in Instrumententafel und Türen. Die Version Cosmo trägt in der Mittelkonsole und auf Dekorblenden im Lenkrad Klavierlack-Applikationen. Das CD-30-MP3-Infotainmentsystem gibt es ab Frühjahr mit einem Stereo-Eingang für externe Audiogeräte, über den zum Beispiel ein iPod angeschlossen werden kann.

Anhängerstabilitätskontrolle im Kompakt-Segment
Auch die Neuauflage des Astra bietet technische Leckerbissen: So ist beispielsweise der Astra mit einer Panorama­Windschutzscheibe erhältlich. Sie reicht über die Köpfe von Fahrer sowie Beifahrer bis zur B-Säule und bietet damit neue Perspektiven. Das optionale IDS-Plus-System mit elektronischer Dämpferregelung CDC (Continuous Damping Control) soll durch Fahrkomfort und -Sicherheit überzeugen. Die integrierte Fahrwerkskontrolle, bei der die Steuergeräte und Sensoren von ESP-Plus, ABS und CDC permanent miteinander kommunizieren, um in jeder Fahrsituation die optimale Feinabstimmung des Fahrwerks vorzunehmen, ist sonst nur in Fahrzeugen der Luxusklasse zu finden. Das AFL-Bi-Xenon-Scheinwerfersystem (Adaptives Fahrlicht) mit dynamischem Kurvenlicht führte der Astra ins Kompaktsegment ein. Dazu gibt es serienmäßig eine weiter verbesserte Anhängerstabilitätskontrolle. Das System erkennt die Intensität von Schlingerbewegungen des Gespanns. Solchen Unruhen stabilisiert die Regelelektronik über dosierte Bremsimpulse vorn links oder rechts.
(cn)

Gestärkter Astralkörper