Fünf Jahre nach der Vorstellung ist der VW-Prototyp nun im Museum gelandet

Als Prototyp wurde das Ein-Liter-Auto von VW bereits vor fünf Jahren vorgestellt: Im April 2002 beendete Ferdinand Piëch seine Zeit als VW-Vorstandsvorsitzender mit einer Fahrt in dem kabinenrollerartigen Ökomobil. Fünf Jahre später kann man das Fahrzeug nun im Museum bewundern.

Verbrauch: Unter einem Liter Diesel
Der "VW-1 Liter" ist ab sofort in der Ausstellung "Mobilität der Zukunft" des Museums Autovision in Altlussheim bei Hockenheim zu sehen. Zwei Multimedia-Shows zeigen Originalaufnahmen von der Rekordfahrt des "VW-1 Liter", der auf 100 Kilometer weniger als einen Liter Dieselkraftstoff benötigt.

0,3-Liter-Saugdiesel
Die Karosserie des 3,65 Meter langen, aber nur 1,25 Meter breiten und etwas über einem Meter hohen Prototyps besteht vollständig aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff. Dadurch ist das Auto nur 290 Kilo schwer. Angetrieben wird das Auto von einem 0,3-Liter-Saugdiesel mit 8,5 PS. Das Fahrzeug hat Platz für zwei Personen, die in Tandemposition sitzen.

Schon ab 2009 in Serie?
Nach Gerüchten will VW bereits im Jahr 2009 das Ein-Liter-Auto auf den Markt bringen. Berichte dieser Art werden von VW aber nicht bestätigt. Laut einem Piëch-Interview vom 14. April 2007 mit der Braunschweiger Zeitung ist das Ganze eine Frage der Kosten. Entscheidend sei, dass die leichten Karosseriematerialien billiger werden. Nach Aussage von Piëch glaubt ein Hersteller, die Karosserie in fünf Jahren für nur 5.000 Euro herstellen zu können – statt für 35.000 Euro. Dann käme man in einen Bereich, in dem sich auch ein normaler Kunde das Auto leisten könnte. Piëch auf die Frage, ob der Ein-Liter-VW machbar wäre: ,Könnte sein, dass der Martin Winterkorn den jetzt baut."

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