Ford-Tochter zeigt sehenswerten Entwurf für kommendes Flaggschiff

Mit der Studie MKS gibt die edle Ford-Tochter Lincoln auf der Detroit Auto Show vom 12. bis 22. Januar 2006 einen Ausblick auf eine kommende, sportlich ausgelegte Luxus-Limousine. Das 5,16 Meter lange Konzeptfahrzeug gibt außerdem konkrete Hinweise auf das künftige Design der Marke.

Wuchtig und elegant
Der MKS wirkt zugleich wuchtig und elegant. Sehenswert sind seine coupéhafte Linienführung und die besonders edlen 20-Zoll-Felgen. Der große Kühlergrill ist eine dezente Weiterentwicklung des aktuellen Lincoln-Gesichts. Prägend sind außerdem die schmalen Leuchteinheiten mit adaptivem Kurvenlicht und LED-Technik sowie die großen, rechteckigen Auspuffendrohre, die geschickt in die Heckschürze integriert wurden.

Schönheits-Salon
Ein riesiges Glaspanoramadach vermittelt das Gefühl eines besonders lichten und geräumigen Innenraums. Diesen Trick hat der MKS eigentlich nicht nötig, bietet er den Passagieren doch ohnehin schon viel Platz. Das Interieur mit seinem aufgeräumten Cockpit verwöhnt mit viel hellem Leder, hellen Holz-Applikationen und zahlreichen Metall-Oberflächen aus gebürstetem Alu und Chrom. In der Mittelkonsole präsentiert Lincoln außerdem die nächste Generation einer Multimedia-Anlage mit einem großen, berührungsempfindlichen Farbdisplay, DVD-Navigation und einer 500 Watt starken Surround-Anlage mit 14 Lautsprechern.

315 Allrad-PS
Üppig ist auch die Kraft des Antriebs. Unter der großen Motorhaube arbeitet ein 4,4-Liter-V8-Motor, der 315 PS via Sechsgang-Automatik an alle vier Räder schickt.
(mh)

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