Suzuki stellt den vollkommen neuen Kleinwagen Splash auf der IAA vor

Die IAA in Frankfurt am Main (13. bis 23. September 2007) wirft ihre Schatten weit voraus. Suzuki will dort mit dem neuen Kleinwagen Splash punkten. Das knuffige Gefährt muss laut Hersteller ohne Ahnen auskommen, könnte aber auch als Nachfolger des Wagon R+ durchgehen. Es basiert auf dem Fahrwerk des Swift und soll in Sachen Innenraum und Außendesign den Kleinwagenmarkt kräftig aufmischen. Der Wagen ist weitgehend identisch mit dem ebenfalls auf der IAA Premiere feiernden neuen Opel Agila.

Sicherer Kleiner
Laut Suzuki glänzt der Splash auch durch seine Sicherheitsfeatures. So hoffen insgesamt sechs Airbags, nicht in Aktion treten zu müssen. Außerdem ist das Fahrstabilitätsprogramm ESP serienmäßig mit an Bord, was in dieser Wagenklasse noch lange keine Selbstverständlichkeit ist. ESP und Kopfairbags sind beim Schwestermodell Agila nur gegen Aufpreis zu bekommen. Mit einer Höhe von 1,6 Metern, einer Länge von 3,7 Metern und einer Breite von 1,7 Metern soll der Winzling vier Erwachsenen genug Platz bieten. Zur Kofferraumgröße macht Suzuki noch keine Angaben. Allerdings wird sie mit der des neuen Agila vergleichbar sein. Dort fasst der Kofferraum bis zu 1.100 Liter.

Drei Motorisierungen
Zwei Benziner und ein Diesel stehen bereit, den Splash durch die Stadt zu treiben. Als Basismotorisierung kommt ein Einliter-Dreizylinder-Benziner mit 65 PS zum Einsatz. Wer es ein bisschen kräftiger mag, kann zum 1,2-Liter-Vierzylinder mit 86 PS greifen. Die beiden Fremdzünder-Aggregate wurden von Suzuki speziell für den Splash entwickelt, finden aber auch im Agila Anwendung. Für wirtschaftliches Fahren auf längeren Strecken ist der Einbau eines Diesels möglich: Der auch aus dem Opel Corsa 1.3 CDTI bekannte 1,3-Liter-Vierzylinder leistet 75 PS und ist ab Werk mit einem Rußpartikelfilter ausgerüstet. Beim Agila kostet der Filter extra. Suzuki lässt dieses Triebwerk in GM-Lizenz in Indien bauen. Die Kraft aller Motoren wird über eine manuelle Fünfgangschaltung verwaltet, für den Agila gibt es dagegen hinsichtlich des 86-PS-Triebwerks auch eine Automatik. Die CO2-Emissionen sollen zwischen 120 und 140 Gramm pro Kilometer liegen.

Gebaut in Europa
Zusammengebaut wird der Splash im ungarischen Esztergom, wo auch schon die Firmengeschwister Swift, SX4 und Ignis vom Band laufen – ebenso wie der Opel Agila. Verfügbar ist der Suzuki Splash ab Anfang 2008. Ab wann der Wagen bestellbar ist und wie die Kosten ausfallen werden, gibt Suzuki noch nicht bekannt.

Der Suzuki Splash ist da