Nachfolger des Polo Fun mit Schlechtwegefahrwerk und 17-Zoll-Alufelgen

Im Februar 2006 tritt der unter Regie von Volkswagen Individual entwickelte Cross Polo die Nachfolge des Polo Fun an. Der im Stil eines kleinen Geländewagens gestaltete Fünftürer zeigt sich als Allroundtalent mit Nehmerqualitäten. Denn beim Cross Polo ist das für den Polo optional angebotene Schlechtwegefahrwerk Serie. Es besitzt längere Federn, sodass sich eine um anderthalb Zentimeter erhöhte Bodenfreiheit ergibt. Deshalb und aufgrund der serienmäßigen Dachreling ist der Cross Polo sieben Zentimeter höher als der normale Polo: Er misst stolze 1,54 Meter in der Höhe.

Fünf Motoren zwischen 64 und 100 PS
Das Motorspektrum umfasst drei Benziner – 64, 75 und 100 PS – und zwei Turbodieseldirekteinspritzer mit 70 und 100 PS. Im Vergleich zum normalen Polo entfallen hier also die Basismotorisierung mit 55 PS, der 86 PS starke FSI sowie zwei Diesel mit 80 und 130 PS. Alle Motoren im Cross Polo erfüllen die Euro-4-Abgasnorm. Geschaltet wird serienmäßig mit einem Fünfgang-Getriebe. Für den 75-PS-Benziner ist von Anfang an optional eine Automatik erhältlich.

Silberne Spiegel, silberne Reling
Optisch hebt sich der Kleine durch 17-Zoll-Aluräder mit acht Speichen ab. Auf die 7,5 Zoll breiten Felgen werden 215/40er-Reifen aufgezogen. Die Außenspiegel sind silbern lackiert und passen so zur ebenfalls silbernen Dachreling. Die modifizierte Frontschürze greift das Thema Metall auf: Der mittlere Lufteinlass in Trapezform erhielt eine Einfassung im Matt-Alu-Look. Er geht in die Andeutung eines Unterfahrschutzes über. Die daneben angeordneten Nebelscheinwerfer gehören zur Serienausstattung.

Angedeuteter Unterfahrschutz
Wie vorne ist auch hinten ein Unterfahrschutz angedeutet. Stets in Wagenfarbe gehalten sind die Türgriffe, der Griff der Heckklappe und die oberen Seitenschutzleisten. Unmittelbar über den Leisten trägt der ausschließlich fünftürig lieferbare Cross Polo seinen seitlichen Schriftzug. Sechs Karosseriefarbtöne können ausgewählt werden: Magma-Orange, Limette, Flash-Rot, Black Magic, Ravennablau und Reflexsilber.

Farbige Nähte und Sportkomfortsitze
Farblich auf die Außenlackierung abgestimmt wurden die so genannten Sportkomfortsitze. Die Farbtöne Orange und Limette sollen eine junge Atmosphäre vermitteln; zurückhaltender gibt sich der Farbton Grau. Die Bezugsstoffe kommen dabei nicht nur auf den im Grundton grauen Sitzen zum Einsatz, sondern auch bei den Türverkleidungen. An Sitzflanken und im oberen Rückenteil ist eine Wabenstruktur eingearbeitet; die Nähte sind im jeweiligen Sonderfarbton gehalten. Ebenfalls farblich abgesetzte Nähte hat das Vierspeichen-Lenkrad; es ist mit gelochtem Leder bezogen. Auch die Schalthebelstulpe und der Leder-Handbremshebel erhielten eine farbige Naht. Der Schalthebelknauf wird zudem durch eine eigenständige Linse mit Cross-Polo-Logo veredelt. Chromringe schmücken das Kombiinstrument, Aluminium die Pedalkappen.

Eigene Ausstattungsumfänge
Hinter der Bezeichnung Cross verbirgt sich neben dem Design auch eine spezielle Ausstattung. Sie basiert auf der Version Trendline des normalen Polo. Über diese hinaus hat der Cross Polo – abgesehen von den genannten Elementen – eine Fernbedienung für die Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber hinten sowie eine Höhenverstellung für den Fahrersitz inklusive darunter liegendem Schubfach. ESP ist nur bei den 100-PS-Motoren Serie – allerdings auch da nur nominell, da man beim Verzicht darauf 250 Euro billiger wegkommt. Die Preise für den Cross Polo beginnen bei 15.150 Euro. Zum Vergleich: Ein fünftüriger Polo mit dem 64-PS-Motor und Schlechtwegefahrwerk kostet 13.150 Euro.
(sl)

Preisliste


VW Cross Polo

Grundpreis: 15.150 Euro
Cross Polo 64 PS 15.150
Cross Polo 75 PS 15.850
Cross Polo 75 PS Automatik 17.000
Cross Polo 100 PS 17.075
Cross Polo TDI 70 PS 16.800
Cross Polo TDI 100 PS 18.175

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