Fiat möchte Erfolgsgeschichte des Scudo in der zweiten Generation fortsetzen

Seit zehn Jahren ist der Fiat Scudo eine feste Größe in der Klasse der Kompakttransporter. Er verbindet die praktischen Eigenschaften eines Transporters mit dem Komfort eines Pkw. Ein Konzept, das bei den Käufern ankam – mit 350.000 verkauften Exemplaren gehört der Scudo in Europa zu den Topsellern seiner Klasse. Die zweite Generation der italienischen Nutzfahrzeugbaureihe soll nun an diesen Erfolg anknüpfen.

Verbindung von Form und Funktionalität
Das Design des Scudo soll Form und Funktion ideal miteinander verbinden. Das beginnt laut Fiat bei der Front, die mit massigem Stoßfänger, betonter Kühlermaske und schlitzförmigen Leuchteinheiten im Klarglaslook dem Kompakttransporter ein einprägsames Gesicht verleiht. Die großformatige Frontscheibe leitet optisch in den kubischen Wagenkörper über, der zusammen mit dem steilen Heck seine Bestimmung nicht verleugnet: viel Platz für den Transport von Mensch und Material.

Verschiedene Aufbaulängen erhältlich
Der neue Scudo ist mit zwei Aufbaulängen von 4,80 und 5,13 Metern erhältlich. Man kann zudem zwischen einem Flach- und einem Hochdach wählen. Mit einem Ladevolumen zwischen fünf und sieben Kubikmetern und einer maximalen Nutzlast von bis zu 1.125 Kilogramm – den Fahrer nicht einberechnet – ist der Scudo mit einem zulässigen Gesamtgewicht von rund 3.000 Kilogramm noch flexibler als die erste Generation. Der neue Scudo wird als Kastenwagen, als verglaster Kastenwagen und als Kombi mit fünf beziehungsweise sechs Sitzplätzen sowie als Kombi mit acht beziehungsweise neun Sitzen angeboten.

Kombiversion ohne Hochdachvariante
Die Kombi-Version des neuen Scudo wird nur mit Flachdach angeboten. Gewählt werden kann zudem zwischen einer Karosserievariante mit kurzem und einer Variante mit langem Radstand. Weiterhin sind mit Kombi, Panorama Family und Panorama Executive drei unterschiedliche Ausstattungsniveaus erhältlich, wobei alle Versionen – außer der teilverglaste Kombi – mit bis zu neun Sitzplätzen ausgestattet werden können.


Der Laderaum – größer und praktischer
Gegenüber seinem Vorgänger ist der Scudo auch im Laderaum gewachsen und bietet mit seinen bis zu sieben Kubikmetern nun deutlich mehr Transportkapazität. Die großen seitlichen Schiebe- und Heckflügeltüren gestatten mit der niedrigen Ladekante von gerademal 541 Millimetern auch bei sperrigem Ladegut ein einfaches Beladen. Die Heckflügeltüren können bis zu 180 Grad geöffnet werden.

Durchdachter und großzügiger Innenraum
Das Armaturenbrett enthält ein großformatiges Instrumentenbord. Zentral untergebracht und leicht erreichbar sind der in die Armaturentafel integrierte Schalthebel, die Regler für die Heizungs- und Belüftungsregelung sowie die Radio-Bedientasten und ein Multifunktionsdisplay. Beim Kastenwagen mit Trennwand erleichtert eine Öffnung das Durchladen besonders langer Gegenstände.

Fahrersitz mit Lordosenstütze und Sitzheizung
Fiat bietet folgendes Zubehör für den Scudo an: Ein auf Wunsch höhenverstellbarer Fahrersitz soll den Arbeitsalltag im Cockpit erleichtern. Er verfügt zudem über eine regulierbare Lordosenstütze. Eine optionale Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer sorgt an kalten Tagen für Wohlbefinden, Getränkehalter sichern auch größere Wasserflaschen. Auf Wunsch ist eine manuelle Klimaanlage oder eine Zweizonen-Klimaautomatik erhältlich. Um auch bei strengem Frost eine angenehme Innenraumtemperatur zu garantieren, kann der neue Fiat Scudo Kombi hinten mit einer Zusatzheizung für den Fahrgastraum ausgestattet werden.

Turbodiesel-Motoren mit Multijet-Einspritzung
Der neue Scudo setzt beim Antrieb ausschließlich auf Turbodiesel-Motoren mit Multijet-Einspritzung. Alle Varianten erfüllen die Abgasnorm Euro-4. Zur Wahl stehen drei Vierzylinder mit oben liegenden Nockenwellen, vier Ventilen pro Zylinder, Ladeluftkühler und Aluminium-Zylinderkopf. Basis-Selbstzünder ist ein 1,6-Liter-Triebwerk, das 90 PS und ein maximales Drehmoment von 180 Newtonmetern leistet. Es ist mit einem Fünfgang-Getriebe kombiniert und verleiht dem Scudo eine Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h. Der Verbrauch liegt je nach Version zwischen 7,2 und 7,5 Litern auf 100 Kilometer. Über ein Sechsganggetriebe überträgt der Zwei-Liter-Multijet-Diesel seine Kraft auf die Vorderräder. Er entfaltet eine Leistung von 120 PS und erreicht ein maximales Drehmoment von 300 Newtonmetern. Dies reicht für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h, bei 7,2 bis 7,6 Litern Verbrauch. Leistungsstärkster Motor ist ein ebenfalls zwei Liter großes Diesel-Aggregat mit 136 PS. Das serienmäßig mit einem Dieselpartikelfilter ausgestattete Triebwerk entwickelt ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmetern. Das reicht für eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h.

Fahrwerk mit optionaler Luftfederung
Das Fahrwerk des neuen Fiat kann mit einer optionalen Luftfederung ausgestattet werden. Diese bietet eine automatische Niveauregulierung und wird serienmäßig im Kastenwagen ELX und im Kombi Panorama Executive angeboten. Sie garantiert unter allen Lastbedingungen eine konstante Fahrzeughöhe von unter 1,90 Meter. In Verbindung mit der optionalen Up/Down-Funktion kann die hintere Ladekante mithilfe eines Schalters im Laderaum in der Höhe auf bis zu 491 Millimeter abgesenkt werden, was das Be- und Entladen zusätzlich erleichtert.

Sicherheitsausstattung ab Werk
Ab Werk ist jeder Scudo mit Fahrer-Airbag, aktiven Gurtstraffern, ABS und Sicherheitslenkrad ausgestattet. Bei den höheren Ausstattungsniveaus sind Beifahrer-Airbag und ESP mit ASR serienmäßig. Auf Wunsch optimieren Seiten- und Kopfairbags (Letztere nur beim Kombi) die Sicherheit im Fahrerhaus. Die energieabsorbierende Front und die steife Fahrgastzellenstruktur, Verzurrösen am Laderaumboden, das Feuerschutzsystem FPS (Fire Prevention System) und ein Schutzgitter hinter dem Fahrersitz runden das Sicherheitskonzept ab. Die Bremsanlage ist an der Vorderachse – je nach Modellvariante auch an der Hinterachse – mit innen belüfteten Scheibenbremsen ausgestattet.

Nutzfahrzeug untypische Serienausstattung
Die Ausstattung enthält viele Features, die normalerweise nicht in einem Nutzfahrzeug angeboten werden. Bereits der Kastenwagen SX ist ab Werk mit Fahrerairbag, ABS, elektrischen Fensterhebern, elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegeln, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und höhenverstellbarem Fahrersitz ausgestattet. Der Kastenwagen ELX verfügt zusätzlich über ESP mit ASR, Beifahrerairbag, automatische Vollluftfederung, Regen- und Lichtsensor und einen stufenlos höhenverstellbaren Fahrersitz mit Lordosenstütze. Auf Wunsch angeboten werden unter anderem noch eine Bluetooth-Freisprechanlage, ein CD-Wechsler im Armaturenbrett und Sitzheizung.

Die Optionsliste treibt den Preis nach oben
Die Preisspanne beginnt bei 18.300 Euro für das Basismodell mit 90-PS-Diesel-Motor und reicht bis 27.400 Euro in der Panorama-Executive-Version. Die automatische Vollluftfederung mit Up/Down-Funktion für 1.300 Euro ist nur ein Posten der reichhaltigen Optionsliste, mit der sich der Preis für einen Scudo spielend über die 30.000 Euro-Marke bugsieren lässt.
(cn)

Neuer Fiat Scudo