Allrader wird Weltpremiere auf der Barcelona Motorshow feiern

Vor zwei Monaten enthüllte Seat die Studie Altea Freetrack auf dem Genfer Auto Salon. Soeben verkündeten die spanische VW-Tochter, dass die endgültige Serienversion des Offroad-Altea vom 7. bis 17. Juni 2007 auf der Motorshow in Barcelona präsentiert wird.

Basis ist der Altea XL
Der Altea Freetrack ist das erste SUV-Modell der Spanier und basiert auf der kompakten Großraumlimousine Altea XL. Gegenüber dem XL soll das Serienmodell des Freetrack eine um vier Zentimeter erhöhte Bodenfreiheit bieten. Farblich abgesetzte Stoßfänger und massivere Schwellerleisten und Kotflügelverbreiterungen sollen dem Freetrack eine robustere Optik verleihen.

Zwei Motorisierungen erhältlich
Für den Gelände-Altea sollen vorerst zwei Motoren zur Auswahl stehen. Als Top-Motorisierung fungiert der bereits aus diversen Modellen des VW-Konzerns bekannte Zweiliter-TFSI-Benzindirekteinspritzer mit 200 PS sowie der ebenfalls bekannte 2.0 TDI mit 170 PS. Der Benziner mit Turboaufladung beschleunigt den Freetrack mit einem durchschnittlichen Spritverbrauch von 9,4 Litern auf 214 km/h Höchstgeschwindigkeit und in 7,5 Sekunden auf Tempo 100. Der Selbstzünder ermöglicht eine Spitzengeschwindigkeit von 204 km/h. Die Beschleunigung auf Landstraßentempo dauert hier 8,7 Sekunden und der Durchschnittsverbrauch liegt bei 6,8 Liter.

Haldex-Kupplung überträgt die Kraft
Beide Motoren verteilen ihre Kraft per serienmäßiger Haldex-Kupplung auf alle vier Räder. Normalerweise wird das Drehmoment an die Vorderachse übertragen. Lässt auf schwierigem Untergrund die Traktion nach, werden bis zu 50 Prozent auch auf die Hinterachse übertragen.

Preise orientieren sich am Altea XL
Der Innenraum unterscheidet sich nicht sonderlich vom herkömmlichen Altea XL. Je nach Bedarf lassen sich die Rücksitze um bis zu 16 Zentimeter verschieben, um den Passagieren im Fond mehr Beinfreiheit zu verschaffen. In den Kofferraum passen maximal 593 Liter Gepäck. Laut Seat soll der Freetrack nur mit einer Ausstattungsvariante angeboten werden. Mit sechs Airbags, einer Zweizonen-Klimaanlage, ESP, einem Tempomat, Licht-, Regen- und Parksensor sowie einem Video-Entertainement-System sollen allerdings keine Wünsche offen bleiben. Der Preis des Freetrack wird angesichts der umfangreichen Serienausstattung und der Haldex-Kupplung wahrscheinlich über dem des Altea XL, der mit dem 2.0-TFSI-Motor ab 24.877 Euro erhältlich ist, liegen.

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