Unter anderem mit kleinem 75-PS-Diesel und serienmäßigem Partikelfilter

Der im Mai 2003 eingeführte Opel Meriva präsentiert sich zum Modelljahrgang 2006 mit aktualisiertem Design, neuen Motoren und erweitertem Technikangebot. Der mit 4,05 Metern Länge etwas unterhalb normaler Minivans positionierte Kleinvan steht ab sofort im veränderten Outfit bei den Händlern. Zeitgleich wird die Hochleistungsversion Meriva OPC mit 180 Turbo-PS eingeführt. Die Preise für den Meriva beginnen bei 14.520 Euro, die OPC-Version ist für 23.000 Euro zu haben.

Kleinster Vierzylinder-Common-Rail-Turbodiesel
Den OPC mit eingerechnet, gibt es sechs Motoren für den Meriva – vier Benziner und zwei Diesel. Neu in der Palette ist der Einstiegsdiesel, ein 1.3 CDTi mit 75 PS. Er ersetzt den bisherigen 1,7-Liter-Diesel derselben Leistung. Der neue Selbstzünder besitzt eine Common-Rail-Einspritzung und Vierventil-Technik mit Drallsteuerung. Er verfügt serienmäßig über einen wartungsfreien Diesel-Partikelfilter. Das unter anderem aus dem Astra bekannte Triebwerk, das 170 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung stellt, beschleunigt den Meriva auf eine Spitze von 157 km/h. Im Durchschnitt benötigt der kleinste Vierzylinder-Common-Rail-Turbodiesel der Welt 5,0 Liter Treibstoff auf 100 Kilometer.

1,6-Liter-Benziner mit fünf PS mehr
Zweiter neuer Motor im Meriva-Angebot ist der unter anderem auch in Astra und Zafira eingesetzte 1,6-Liter-Twinport-Motor. Er leistet mit 105 PS fünf PS mehr als der bisherige 1,6-Liter-Benziner. Dennoch ist er mit einem Durchschnittsverbrauch von 6,7 Litern auf 100 Kilometer um gut acht Prozent sparsamer als sein Vorgänger. Mit diesem Motor erreicht der Meriva eine Höchstgeschwindigkeit von 181 km/h.

Neu: OPC-Hochleistungsversion mit 180 Turbo-PS
Ganz neu im Programm ist die Hochleistungsversion Meriva OPC. Für Vortrieb sorgt hier ein neu entwickelter 1,6-Liter-Turbomotor mit 180 PS. Damit beschleunigt der Meriva OPC in 8,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 222 km/h.

Selbstbewusster Blitz im neuen Gesicht
Das Meriva-Gesicht dominieren jetzt neben dem neuen Grill mit breiter Chrom-Querspange die Stoßfänger mit großem zentralem Lufteinlass, seitlichen Lufteinlässen und integrierten runden Nebelscheinwerfern. Merkmale am Heck sind eine neue Chromleiste und die jetzt dunkel getönten Rückleuchten. Den Innenraum prägen neue Polsterstoffe mit aktuellen Dessins und Farben, neue Dekorleisten in Instrumententafel und Türen, Schaltknauf mit Chromring, Handbremsknopf und Tür-Innengriffe in Chrom ebenso wie eine neue Instrumentengrafik.

Begrüßungslicht: Auch im Dunkeln sicher zum Auto
Für alle Meriva ist nun ein Kurven- und Abbiegelicht verfügbar. Die ebenfalls auf Wunsch erhältliche Mobiltelefon-Vorbereitung gibt es jetzt mit Bluetooth-Schnittstelle und Sprachsteuerung. Optional gibt es nun außerdem eine Standheizung. Zu den serienmäßigen Modifikationen zählt eine elektrische Entriegelung der Heckklappe mit Sensorfeld. Auch das Begrüßungslicht ist Serie. Per Fernbedienung können Fahrlicht und Innenraumbeleuchtung für 30 Sekunden eingeschaltet werden und so im Dunkeln den Weg zum Wagen weisen. Unverändert besitzt der Meriva das so genannte Flexspace-Konzept im Innenraum. Damit lässt sich der Meriva ohne Sitzausbau vom Fünfsitzer in einen geräumigen Vier-, Drei-, Zwei- oder Einsitzer mit viel Stauraum verwandeln.
(sl)

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