Serienversion feiert Weltpremiere: Drei- und Fünftürer stehen in Bologna

Auf der Automobilmesse in Bologna feiert die Serienversion des Toyota Auris ihre Weltpremiere. Der Corolla-Nachfolger kommt im März 2007 auf den Markt. Zu den Preisen hat der Hersteller noch keine Angaben gemacht.

Name klingt wie Gold
Der Name Auris wurde vom lateinischen Wort für Gold, "Aurum", abgeleitet und harmoniert mit den Toyota-Modellbezeichnungen Avensis und Yaris. Der Neuling ist 4,22 Meter lang und 1,76 Meter breit. In den Kofferraum passen 354 Liter Gepäck. Das Umklappen und Versenken der Rücksitze soll laut Hersteller mit nur einem Handgriff gelingen. So lässt sich das Gepäckvolumen auf 777 Liter, gemessen bis zur Fensterkante, erhöhen. Zehn Ablagen und Staufächer im Innenraum bieten weitere 32 Liter Raum für die Utensilien des Alltags.

2.2 D-CAT mit 177 PS
Toyota stellt zunächst zwei Otto- und zwei Dieselmotoren zur Wahl. Als Einstiegsmotor fungiert der schon aus dem Corolla bekannte 1,4-Liter-VVT-i-Vierzylinder mit einer Leistung von 97 PS. Darüber rangiert ein neu entwickelter 1,6-Liter mit 124 PS. Er zeichnet sich durch ein duales VVT-i System aus, dessen variable Ventilsteuerung für die Einlass- und Auslasskanäle gleichermaßen für mehr Leistung und effizientere Verbrennung sorgen soll.

126 PS im Diesel-Einsteiger
Der Auris 2.0 D-4D mit Partikelfilter leistet 126 PS und bildet den Einstieg bei den Dieselmotorisierungen. Mit einem maximalen Drehmoment von 300 Newtonmetern zwischen 1.800 und 2.400 Umdrehungen soll der Vierzylinder für Fahrspaß sorgen. Im Top-Modell der Auris-Reihe kommt der 2.2 D-CAT zum Einsatz. Er leistet 177 PS und 400 Newtonmetern Drehmoment.

MultiMode-Getriebe für den 1.6
Die Dieselmotoren sind serienmäßig mit einem Sechsgang-Getriebe ausgerüstet. Für den Auris 1.6 VVT-i hat Toyota ein neues MultiMode-Getriebe entwickelt, das über den Schaltknauf oder mittels Schaltwippen am Lenkrad bedient werden kann. Dieses Getriebe erlaubt sowohl komfortables manuelles Schalten ohne zu kuppeln wie auch den vollautomatischen Wechsel der Fahrstufen.

Handling und Komfort
Das Fahrwerk wurde auf gute Handlingeigenschaften abgestimmt: Vorne kommen neu entwickelte McPherson-Federbeine zum Einsatz. Mit Ausnahme des Top-Modells Auris 2.2 D-CAT verfügen alle Modelle über eine neu entwickelte Torsionslenker-Hinterachse, die ebenfalls zum leichtfüßigen Handling beitragen soll. Exklusiv für das Top-Modell hat Toyota eine Hinterachse mit Doppelquerlenker-Aufhängung und Querstabilisator konstruiert, die das dynamische Potenzial des Triebwerks besser auf die Straße bringen soll.

Knieairbag für den Fahrer
Zur Sicherheitsausstattung gehört ein Knieairbag auf der Fahrerseite. Hinzu kommen die serienmäßigen Sicherheitssysteme ABS mit Bremsassistent, elektronische Bremskraftverteilung und Fahrzeugstabilitätssystem VSC.
(hd)

Bildergalerie: Der neue Toyota Auris