Nach der Weltpremiere in Genf startet die vierte Baureihe im Sommer 2006

Die VW-Marke Skoda erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit. Kein Wunder, bauen die Tschechen doch bemerkenswert gute Autos zu relativ günstigen Preisen. Was bislang lediglich fehlte, waren innovative und eigenständige Modelle, die vor allem auch ein jüngeres Klientel begeistern können. Fabia, Octavia und Superb – das sind eben doch Modelle eher konservativer Prägung. Doch bei Skoda wird an einer spannenden Zukunft gearbeitet. Mit den Studien Roomster, Yeti und Yeti II zeigte der Autohersteller bereits auf verschiedenen Messen, wohin die Reise gehen wird: Skoda wird bald auch für erfrischend neue Designs und variable Raumkonzepte stehen.

Erste Bilder vom Roomster
Den ersten Schritt in diese neue Zukunft wird die auf der IAA 2003 gezeigte Studie Roomster machen. Bereits im Frühjahr 2005 hat Skoda den Serienbau des Roomster offiziell verkündet. Jetzt wurden die ersten Bilder und einige Details der Serienversion veröffentlicht. Premiere soll der Roomster auf dem Genfer Automobilsalon am 28. Februar 2006 feiern. Der Marktstart ist für den kommenden Sommer geplant.

Variabel und preiswert
Der Roomster bietet mit einer Außenlänge von 4,20 Metern nach Aussage von Skoda einen großen und variabel nutzbaren Innenraum. Während der Roomster-Fahrer in einem dynamischen "Driving-Room" sitzt, bietet der Fond laut Skoda-Pressetext einen "Living-Room". Die Fondsitze sind einzeln umlegbar, komplett demontierbar sowie in Längs- und Querrichtung verschiebbar. Im Handumdrehen soll sich der Roomster von einem Fünf- in einen Viersitzer mit zwei bequemen Einzelsesseln im Fond umbauen lassen. Diese Innenraum-Variablität hat Skoda Varioflex-System getauft. Darüber hinaus sollen eine erhöhte Sitzposition auf der Rückbank, eine großflächige Verglasung der Hintertüren sowie ein Panorama-Sonnendach für ein außergewöhnliches Fahrerlebnis sorgen.

Viel Ausstattung
Neben der hohen Variabilität verspricht Skoda außerdem für den Roomster ein hervorragendes Preis-Wert-Verhältnis. Bereits die Basisversion verfüge über eine komplette Sicherheitsausstattung. Unter anderem werden Halogen-Scheinwerfer mit Kurven- und Abbiegelicht verfügbar sein.

Drei Benziner, zwei Diesel
Der Roomster wird zunächst mit drei Benzin- und zwei Dieselmotoren angeboten. Bereits zur Markteinführung sind die Selbstzünder mit Rußpartikelfilter bestellbar. Eine Automatikversion soll für den stärksten Benziner zur Verfügung stehen.
(mh)

Skoda Roomster kommt