Das dritte Traveller-Derivat hat einiges aufs Dach bekommen

Es scheint beinahe so, als wolle Mini uns an den Anblick einer Kombiversion nachhaltig gewöhnen. Im September 2005 zeigte die kultige BMW-Marke mit dem Traveller erstmalig die Studie eines zweitürigen Minis mit großem Gepäckraum. Danach folgten auf den großen Automessen in Tokio und Detroit Interpretationen dieses Konzepts. Auf dem Genfer Auto-Salon (2. bis 12. März 2006) wird Mini mit dem Concept Geneva die nunmehr vierte Kombi-Studie vorstellen.

Neues Gesicht
In den wesentlichen Details gleicht der Concept Geneva den bereits in Tokio und Detroit vorgestellten Varianten. Modifiziert wurde unter anderem der Kühlergrill. Er wird jetzt von einer wuchtigen Aluumrandung eingefasst und trägt statt der drei großen Querstreben vier Rundscheinwerfer.

Mal in Silber, mal in Grau
Eine weitere Besonderheit des Concept Geneva ist seine Außenfarbe. Sie erstrahlt unter direktem Sonnenlicht in Silber, jene Stellen, die das Licht nicht direkt trifft, erscheinen hingegen in einem dezenten Grauton. Auffällig sind außerdem diverse Applikationen aus glänzendem und mattem Alu und weitere Akzente in Rot. Wie bereits bei den anderen Traveller-Studien, so wurde auch beim Concept Geneva für das schwarze Seitenband entlang der Schweller und Radausschnitte Neopren verwendet.

Ersatzrad auf dem Dach
Ein wiederum eigenständiger Designvorschlag beim Genf-Traveller ist das Reserverad auf dem Dach mit strömungstechnisch optimierter Verkleidung. Damit man an dieses Rad herankommt, ist ein Teil des Daches nach hinten ausziehbar und herunterklappbar. So kann das Reserverad dann an zwei Bügelgriffen entnommen werden. Eine weitere Besonderheit auf dem Dach sind zwei freistehende Zusatzscheinwerfer.

Felgen zitieren Cooper S
Die Genf-Variante des Travellers hat darüber hinaus spezielle Felgen bekommen. In die Räder eingesetzt sind zehn weiße Speichenelemente, die in ihrer Formgebung die aktuellen Mini-Cooper-S-Felgen zitieren. Eine Abdeckung auf der Radnabe mit Markenlogo und rotem Akzent komplettiert das Rad-Design.

Nichts für die Serie
Alle diese speziell beim Concept Geneva vorgestellten Designlösungen werden wir in der geplanten Serienversion wohl kaum wiedersehen. Die Genf-Studie zeigt vor allem die Verspieltheit und den Ideenreichtum der Designer im Mini-Team.

Bildergalerie: Mini Concept Geneva