Lotus bringt Studie eines Aluminium-Crossover mit in die Schweiz

Leichtes Gepäck haben die Briten in Genf dabei: Lotus APX heißt eine Studie, die auf dem Auto-Salon vom 2. bis zum 12. März gezeigt werden soll. Das für den Sportwagen-Hersteller Lotus eher ungewöhnliche Mobil soll zeigen, was auf dem Gebiet des Leichtbaus und der Motorenentwicklung alles möglich ist. Die Ergebnisse sollen nicht nur Technologie-Kunden der Marke ansprechen, sondern bei der Entwicklung eines neuen Lotus-Mittelmotorsportwagens zum Tragen kommen. Dieser ist für 2008 angekündigt.

Nur 1.570 Kilogramm Gewicht
APX steht für ,Aluminium Performance Crossover". Das bedeutet, dass dieses Material nicht nur an der Außenhaut zum Einsatz kommt, sondern auch wichtige Komponenten unter Kriterien des Leichtbaus gefertigt sind. Das brachte Erfolg: Der APX wiegt nur 1.570 Kilogramm, davon beansprucht der Motor nur 171 Kilogramm. Vorangebracht wird das siebensitzige Konzeptfahrzeug von einem neu entwickelten Dreiliter-V6-Benziner, dem ein Kompressor bei 6.250 Umdrehungen 304 PS entlockt. Das maximale Drehmoment von 360 Newtonmetern liegt bei 4.500 Umdrehungen an.

5,4 Sekunden auf Tempo 100
Die Kraft wird von einem Allradantrieb auf die Straße oder den Feldweg geschickt. Und das mit ziemlicher Macht: Der 1.570 Kilogramm schwere APX soll in nur 5,4 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und eine Spitze von 245 km/h erreichen. Dabei, so schätzt Lotus, liegt der Verbrauch bei recht moderaten 8,7 Litern. Das ganze Fahrzeug ist 4,69 Millimeter lang und 1,85 Meter breit. Der Radstand beträgt 2,70 Meter.

Leichter Lotus